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·25. Juni 2026

Südafrika jubelt dank Maseko – Mexiko mit perfekter Gruppenphase

Artikelbild:Südafrika jubelt dank Maseko – Mexiko mit perfekter Gruppenphase

Um 3:00 Uhr deutscher Zeit absolvierte die Gruppe A ihren letzten Spieltag dieser Weltmeisterschaft. Mit Mexiko gegen Tschechien und Südafrika gegen Südkorea standen zwei spannende Partien auf dem Programm.

Die Ausgangslage vor dem Anpfiff war klar. Mexiko stand bereits als Gruppensieger fest, dahinter lauerte Südkorea mit drei Punkten. Tschechien und Südafrika besaßen jeweils nur einen Zähler und brauchten einen Sieg, um sich noch Hoffnungen auf das Weiterkommen machen zu dürfen.


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Südafrika sorgt für Überraschungssieg

Im Duell zwischen Südafrika und Südkorea erwischten die Asiaten den deutlich besseren Start. Schon in den ersten Minuten hatte Südkorea zwei hervorragende Chancen zur Führung. Zunächst musste Modiba nach einem Kopfball von Min-Jae Kim auf der Linie klären, wenig später verpassten Oh und Kang-In Lee das 1:0 nur knapp.

Danach arbeitete sich Südafrika aber immer besser in die Partie. Mit körperbetontem Pressing und schnellem Umschaltspiel brachte Bafana Bafana die Taeguk Warriors zunehmend aus dem Rhythmus. Die beste Chance der Afrikaner vergab Makgopa, der nach einem Abpraller aus kurzer Distanz genau auf Keeper Seung-Gyu Kim schoss. Insgesamt übernahm Südafrika nach starkem Beginn der Südkoreaner mehr und mehr das Kommando, ließ im Abschluss aber die nötige Präzision vermissen.

Südkorea kam mit drei Wechseln aus der Kabine und übernahm im zweiten Durchgang zunächst klar die Kontrolle. Südafrika zog sich tief zurück, verteidigte kompakt und lauerte auf Umschaltmomente. Aus einem solchen Konter fiel dann auch die Führung für Bafana Bafana. Der eingewechselte Moremi wurde auf der linken Seite steil geschickt und bediente mit seinem Pass Maseko. Der Flügelspieler wurde von Castrop nicht konsequent attackiert und schob den Ball durch dessen Beine ins rechte untere Eck zum 1:0 ein.

Der Treffer stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Südafrika zog sich im Anschluss noch weiter zurück und verteidigte mit der Führung im Rücken leidenschaftlich, während Südkorea geschockt und zunehmend ideenlos wirkte. Zwar versuchten die Taeguk Warriors mit weiteren Wechseln und mehr Risiko noch einmal Druck aufzubauen, klare Torchancen blieben aber Mangelware. Ein paar Hereingaben und Abschlüsse aus ungünstigen Winkeln waren letztlich zu wenig, um das südafrikanische Bollwerk ernsthaft ins Wanken zu bringen.

Mit dem 1:0-Sieg zieht Südafrika somit an den Asiaten vorbei und feiert den Sprung in die K.o.-Runde. Südkorea muss dagegen hoffen, dass drei Punkte und eine Tordifferenz von -1 für einen der achtbesten Gruppendritten am Ende noch reichen.

Mexiko bleibt makellos, Tschechien scheitert an der Offensive

Das zweite Spiel zwischen Tschechien und Mexiko begann wenig aufregend. Die Tschechen kamen früh durch Visinsky zu einer guten Gelegenheit, als der WM-Debütant mit einem Dropkick nur knapp am linken Pfosten vorbeischoss. Danach entwickelte sich eine eher zähe Partie mit wenigen klaren Strafraumszenen. Erst kurz vor der Pause erhöhte Mexiko den Druck. Sanchez scheiterte mit einem wuchtigen Abschluss aus spitzem Winkel an Kovar, kurz darauf verzog Alvarado nach einem Doppelpass aus ähnlicher Position deutlich. So blieb auch in dieser Begegnung zur Halbzeit alles offen.

Auch nach dem Seitenwechsel taten sich beide Teams weiter schwer, aus dem Ballbesitz wirklich Gefahr zu erzeugen. Zwar kamen die Tschechen kurz nach Wiederbeginn durch Sadilek zu einem ersten Abschluss, insgesamt fehlte es aber, wie schon in den Spielen zuvor, an technischer Qualität und Spielfreude.

Nach 55 Minuten erzielte der Gastgeber dann die Führung. Romo band an der Mittellinie gleich mehrere Gegenspieler und steckte clever in den Lauf von Mateo Chavez, der sich halbrechts aufmachte und im Strafraum mit links an Kovar vorbei ins linke Toreck einschob. Tschechien ging nun mehr Risiko, wurde dafür aber wenig später direkt bestraft.

Wieder ging es schnell über die rechte Seite. Nach einer unübersichtlichen Szene im Strafraum sprang der Ball glücklich zu Julian Quinones, der aus kurzer Distanz zum 2:0 abstaubte. Spätestens damit war die Partie beinahe entschieden, zumal Tschechien offensiv weiterhin harmlos blieb.

Auch mehrere Wechsel brachten den Europäern kaum neuen Schwung. Hohe Flanken fanden fast nie einen Abnehmer, Abschlüsse wie jener von Doudera blieben ungenau. Mexiko kontrollierte die Schlussphase dagegen souverän, ließ Ball und Gegner laufen und brachte mit Guillermo Ochoa sogar noch die Torhüter-Legende zu einem besonderen WM-Moment auf den Platz. Jener Ochoa leitete dann in der letzten Aktion das 3:0 ein.

Sein Abschlag landete bei Alvarado, der Fidalgo bediente. Der 29-Jährige schoss die Kugel aus 14 Metern per Direktabnahme ins linkere obere Eck zum 3:0 Endstand.

Mexiko kann somit auf eine lupenreine Gruppenphase blicken, während Tschechien mit nur einem Punkt auf eine enttäuschende WM zurückschauen muss.

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