Südkorea gibt WM-Kader bekannt: Beşiktaş-Stürmer Hyeon-gyu Oh ist dabei! | OneFootball

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·16. Mai 2026

Südkorea gibt WM-Kader bekannt: Beşiktaş-Stürmer Hyeon-gyu Oh ist dabei!

Artikelbild:Südkorea gibt WM-Kader bekannt: Beşiktaş-Stürmer Hyeon-gyu Oh ist dabei!

Die ersten teilnehmenden Nationen geben bereits jetzt entweder den vorläufigen, oder in einigen Fällen sogar schon den finalen Kader für die anstehende Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bekannt. Ein Teilnehmer, der bereits den vollständigen 26-Mann-Kader bekanntgegeben hat, ist Südkorea. Zu den nominierten Spielern zählt unter anderem Beşiktaş-Stürmer Hyeon-gyu Oh. (Kleiner Hinweis: In Südkorea wird der Familienname meist zuerst genannt, hier sind die Spieler aber nach europäischer Schreibweise aufgelistet.)

Bis zum Auftakt der FIFA-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko sind es nur noch knapp vier Wochen und die ersten Kader der teilnehmenden Nationen werden allmählich bekanntgegeben. Während die Türkei bislang noch keinen Kader nominiert hat – dafür haben LIGABlatt-Redakteure Mario und Ove ihre ganz persönlichen Türkei-WM-Kader zusammengestellt – hat der südkoreanische Verband bereits jetzt den finalen 26-Mann-Kader für das anstehende Turnier nominiert. Mit dabei sind unter anderem die bekannten Stars wie Mannschaftskapitän Heung-min Son, Bayern-Verteidiger Min-jae Kim oder PSG-Spielmacher Kang-in Lee, aber auch einige Überraschungen. Wer sich ebenfalls über eine Nominierung freuen darf ist Hyeon-gyu Oh von Süper-Lig-Klub Beşiktaş.


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Südkoreas WM-Kader 

Tor: Hyeon-woo Jo (Ulsan HD FC), Seung-gyu Kim (FC Tokio), Bum-keun Song (Jeonbuk Hyundai Motors)

Abwehr: Min-jae Kim (FC Bayern München), Yu-min Cho (Sharjah FC), Han-beom Lee (FC Midtjylland), Tae-hyeon Kim (Kashima Antlers), Jin-seob Park (Zhejiang FC), Gi-hyuk Lee (Gagnwon FC), Tae-seok Lee (Austria Wien), Young-woo Seaol (FK Roter Stern Belgrad), Jens Castrop (Borussia Mönchengladbach), Moon-hwan Kim (Daejon Hana Citizen FC)

Mittelfeld: Hyun-jun Yang (Celtic Glasgow), Seung-ho Paik (Birmingham City), In-beom Hwang (Feyenoord Rotterdam); Jin-gyu Kim (Jeonbuk Hyundai Motors) Jun-ho Bae (Stoke City), Ji-sung Eom (Swansea City), Hee-chan Hwang (Wolverhampton Wanderers), Dong-gyeong Lee (Ulsan HD FC), Jae-sung Lee (Mainz 05), Kang-in Lee (Paris Saint-Germain)

Sturm: Heung-min Song (Los Angeles FC), Gue-sung Cho (FC Midtjylland) Hyeon-gyu Oh (Beşiktaş)

Südkorea setzt vor allem auf Erfahrung 

Der Kader der Südkoreaner ist vielleicht nicht mehr ganz so stark wie in früheren Turnieren, wie beispielsweise bei der WM 2018 in Russland, wo man Deutschland in der Vorrunde bereits nach Hause schickte, dennoch ist er spannend durchmischt. So hat man einige aufstrebende junge Spieler wie Hyun-jun Yang oder Jun-ho Bae wie auch etablierte und in Europa erfahrende Haudegen wie In-beom Hwang und Seung-ho Paik mit dabei. Nicht zuletzt gibt es auch viel Bundesliga-Erfahrung im Kader: Neben dem ehemaligen Hamburger und Leverkusener Heung-min Son, ist auch Mainz-Profi Jae-sung Lee mit am Start, ebenso wie der Ex-Leipziger Hee-chan Hwang und natürlich Bayern-Verteidiger Min-jae Kim. Wer aus deutscher Sicht zusätzlich noch interessant sein dürfte, ist der in Düsseldorf geborene Gladbach-Spieler Jens Castrop, dessen Mutter aus Südkorea stammt. Dieser wird offiziell interessanterweise als Abwehrspieler gelistet, obgleich der 22-Jährige bei Gladbach primär im zentralen Mittelfeld oder rechts eingesetzt wird. Möglicherweise ist er als rechter Schienenspieler eingeplant. Zuletzt liefen die Mannen von Cheftrainer Myung-bo Hong meist in einer Dreierketten-Formation auf.

Beşiktaş-Stürmer Hyeon-gyu Oh an der Seite von Heung-min Son

Beşiktaş-Angreifer Hyeon-gyu Oh dürfte bei der Weltmeisterschaft gute Chancen haben, in einem 3-4-1-2-System im Doppelsturm an der Seite von Superstar Heung-min Son zu spielen. Durch seine Größe von 1,87 m dürfte er in der Box für Präsenz sorgen, während Son freier agieren und mehr auf die Flügel ausweichen dürfte. Zudem hat Oh bei Beşiktaş, wo er im Winter für 14 Millionen Euro von Genk hingewechselt war, eine gute Rückrunde gespielt und konnte in 16 Pflichtspieleinsätzen für die "Schwarzen Adler" acht Tore erzielen und vier weitere vorbereiten. Aufgrund dieser guten Leistungen soll der Stürmer auch Begehrlichkeiten in Saudi-Arabien geweckt haben.

Foto: Chung Sun-jung / Getty Images 

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