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·10. März 2026

Südwestderby aufm Betze: Verlieren verboten

Artikelbild:Südwestderby aufm Betze: Verlieren verboten

Am 26. Spieltag empfangen die Lautrer im heimischen Fritz-Walter-Stadion den Lokalrivalen aus Karlsruhe. Es geht um weit mehr als nur drei Punkte: Nach enttäuschenden Wochen, in denen die Aufstiegschancen wohl frühzeitig verspielt wurden, lastet großer Druck auf der Mannschaft. Der Unmut vieler Fans nach der Niederlage in Bochum war deutlich spürbar. Eine Heimniederlage gegen den KSC könnte für äußerst ungemütliche Zeiten sorgen. Zudem strebt der FCK weiterhin an, die Saison besser abzuschließen als im Vorjahr. Hierfür muss endlich wieder konstant gepunktet werden.

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Karlsruher SC: Steigende Formkurve trotz defensiver Anfälligkeit

Vor der Partie rangieren die Karlsruher mit 34 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz – nur drei Zähler hinter dem 1. FC Kaiserslautern, der vor einigen Monaten noch deutlich vor den Badensern lag. Grund für den Aufschwung ist die zuletzt starke Form des KSC unter Trainer Christian Eichner. Aus den letzten drei Spielen holten die Karlsruher sieben Punkte. Besonders beeindruckend war die späte Aufholjagd am vergangenen Spieltag, als man nach zwei Toren Rückstand noch ein 3:3 gegen Dynamo Dresden sicherte.

Ein entscheidender Faktor für den starken Karlsruher Lauf ist der junge Louey Ben Farhat. Nach einem Mittelfußbruch am 3. Spieltag kehrte er erst am 18. Spieltag auf den Platz zurück. In den letzten drei Spielen sorgte er gemeinsam mit Kapitän und Schlüsselspieler Marvin Wanitzek für Furore, erzielte vier Tore und legte ein weiteres auf. Mit 19 Jahren gilt der deutsch-tunesische Offensivspieler als eines der größten Talente des Landes. Scouts von Topclubs wie Bayern München, Borussia Dortmund und Co. nutzten den letzten Wildpark-Auftritt, um Ben Farhat live zu beobachten.

Während die Karlsruher vor allem durch das Duo Wanitzek und Ben Farhat vor dem Tor brandgefährlich sind, gilt die Defensive der Badener alles andere als sattelfest. In den vergangenen vier Partien kassierte der KSC zehn Gegentore – darunter gleich fünf beim desaströsen 1:5 gegen den 1. FC Nürnberg am 22. Spieltag.

Robinson fehlt nach Gelbsperre

Für die Partie gegen den KSC dürfte Torsten Lieberknecht auf mehreren Positionen umstellen. Feststeht, dass Defensivallrounder Leon Robinson nach seiner fünften Gelben Karte in Bochum ausfallen wird. Weitere Änderungen hängen davon ab, ob die zuletzt fehlenden Rasmussen und Haas wieder fit genug für den Kader oder sogar die Startelf sind. Auch Maxwell Gyamfi könnte eine Option für die erste Elf darstellen.

Voraussichtliche Aufstellung:

Krahl - Sirch, Kim, Rasmussen - Joly, Kunze,Sahin, Haas - Ritter, Skyttä, Bassette

Wer sichert sich den Derbysieg?

In den letzten drei Aufeinandertreffen zwischen FCK und KSC gingen die Roten Teufel nie als Verlierer vom Platz. Die Duelle der Saison 23/24 endeten mit 3:1 und 2:2, in dieser Saison sicherte ein später Treffer von Marlon Ritter ein 3:2 im Wildpark für die Lautrer. Auch die Gesamtbilanz spricht für den FCK: Von 68 bisherigen Begegnungen gewann der FCK 25, der KSC 16, 27 Duelle endeten unentschieden. Jetzt hoffen Fans und Mannschaft, dass der 26. Derby-Sieg folgt.

Quelle: Treffpunkt Betze

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