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·3. Februar 2026
Super-GAU für Werder: Beide Wunschkandidaten aus dem Rennen!

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·3. Februar 2026

Nach dem Aus von Horst Steffen am Sonntag läuft die Suche nach einem Nachfolger bei Werder Bremen auf Hochtouren. Und dabei stehen die Grün-Weißen unter großem Druck: Sitzt die Trainer-Patrone nicht, könnte es für Werder am Ende der Saison in die zweite Liga gehen – der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nämlich nur einen Punkt.
Dabei legten sich die Bremer gleich auf zwei klare Wunschkandidaten fest: Bo Hendriken und Bo Svensson. Beide bringen eine Menge Bundesliga-Erfahrung mit und feierten bei Mainz 05 durchaus große Erfolge. Doch jetzt folgt der Super-GAU: Beide stehen nicht zur Verfügung bzw. sagten den Grün-Weißen ab.
Laut der Bild nahm Werder von Hendriksen aufgrund seiner Vertragssituation Abstand. In Mainz steht er noch bis 2027 unter Vertrag und hätte dementsprechend eine Ablöse gekostet. Bis Dienstag war zudem noch kein Werder-Verantwortlicher an die Nullfünfer bezüglich Verhandlungen herangetreten.
Bo Svensson hingegen sagte Werder aus eigener Initiative ab – für Werder eine Katastrophe und ein Denkzettel. Denn laut der Bild sagte der 46-Jährige nicht etwa aufgrund von einer lukrativeren Option ab, sondern aufgrund der fehlenden Überzeugung in Bezug auf die Kaderqualität und die Gesamtsituation. Damit gerät Werder bei der Trainersuche noch mehr unter Druck. Schließlich machte Clemens Fritz deutlich, dass auf jeden Fall ein externer Coach kommen soll. Double-Held Thomas Schaaf, Frauen-Trainerin Fritzy Kromp und U19-Coach Cedric Makiadi sind damit aus dem Rennen.
Durch die Absagen von Svensson und Hendriksen rücken jetzt zwei weitere Kandidaten verstärkt in den Fokus: Dieter Hecking und Daniel Thioune. Hecking wurde Anfang der Saison in Bochum entlassen, während Daniel Thioune bei Fortuna Düsseldorf vor die Tür gesetzt wurde.
Hecking sei allerdings eher als Feuerwehrmann diskutiert worden, während Thioune eine mögliche langfristige Lösung sei. Favorit ist allerdings Svensson. Kontakt zu Felix Magath, der sich nach dem Steffen-Aus selbst ins Spiel brachte, gab es hingegen nicht: Der 72-Jährige ist kein Thema bei den Grün-Weißen.
Klar ist allerdings auch: Das Ziel, dass der neue Trainer bereits am Samstag gegen Freiburg auf der Bank sitzt, wird nicht erreicht. Stattdessen werden wohl die Assistenten von Horst Steffen, Christian Groß und Raphael Duarte, das Team betreuen.
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