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·22. September 2026
Supercomputer berechnet Bundesliga-Sieger - BVB deutlich besser

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Zur Länderspielpause ist es an der Zeit, ein Zwischenfazit in der Bundesliga zu ziehen und erneut die Titelchancen zu betrachten. Der Supercomputer von Datenanbieter Opta liefert nun die neuesten Zahlen. Besonders aufhorchen lassen die Ergebnisse bei Borussia Dortmund, deren Meisterhoffnungen nun neues Leben eingehaucht wurde.
Der Supercomputer von Opta hat nach den ersten vier Spieltagen der Bundesliga die Chancen auf die Meisterschaft neu errechnet. Als klarer Favorit wird weiter Bayern München geführt. Dem Rekordmeister wird eine Wahrscheinlichkeit von 77,91% zugerechnet, ein leichter Anstieg zu den 76,7% vor der Saison.
Am interessantesten ist jedoch das neue Zwischenergebnis von Borussia Dortmund. Die Mannschaft von Niko Kovac hat nun eine Titelchance von 15,28%, womit man die Prognose vor der Saison von 8,7% beinahe verdoppelte. Mit vier Siegen ist die Bilanz der Schwarz-Gelben bisher makellos.
Einen Verlust musste hingegen Bayer Leverkusen hinnehmen. In der wahren Tabelle nur auf Platz fünf sanken ihre Wahrscheinlichkeiten von 5,0% auf 3,15%. Nach der Auftaktniederlage gegen Elversberg holte die Werkself jedoch sieben Punkte und will den positiven Trend nach der Länderspielpause fortsetzen, womit die Zahlen wieder steigen könnten.
Auf Platz vier wird aktuell der SC Freiburg geführt. Die Breisgauer verbesserten ihre Chancen sogar leicht von 1,1 % auf 1,89% gemäß der aktuellen Simulation.
RB Leipzig und der VfB Stuttgart hingegen mussten auch Verluste einnehmen. Vor der Saison zählten sie 2,7%, aktuell aber nur 0,67% bzw. 0,48%.
Am anderen Tabellenende ergibt sich eine ausgeglichenere Gemengelage. Als wahrscheinlichster Abstiegskandidat wird Borussia Mönchengladbach gesehen (38,07%), doch mit 12,3% sind sie auch der wahrscheinlichste Kandidat für die Relegation. Ähnliche Zahlen weisen Union Berlin und der Hamburger SV auf. Die Abstiegswahrscheinlichkeit bei den Eisernen beträgt 31,46%, beim HSV 30,87%.
Mit vier Spielen ist die Bundesliga-Saison jedoch noch frisch und die Datenmenge klein. Im Laufe der Saison ändert sich die Prognose, wobei es sich ohnehin nur um Simulationen handelt.















