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·14. März 2026

SV98 nach 1:1 nicht unzufrieden: "Können mit dem Punkt leben"

Artikelbild:SV98 nach 1:1 nicht unzufrieden: "Können mit dem Punkt leben"

Durch das 1:1-Unentschieden beim Tabellenschlusslicht aus Magdeburg hat der SV Darmstadt den vorläufigen Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Dennoch war SVD-Trainer Florian Kohfeldt nach der Partie nich unbedingt unzufrieden.

"Respekt, dass wir nicht den Kopf verloren haben"

Sieben Auswärtsspiele sieglos und nur einen Zähler beim Tabellenletzten. Den reinen Zahlen nach hat der SV Darmstadt im Kampf um den Aufstieg zwei Zähler in Magdeburg liegen lassen. Dennoch zeigten sich die Protagonisten nicht unbedingt enttäuscht über den Punktgewinn. "Über die 90 Minuten gesehen, ist es insgesamt ein etwas glücklicher Punkt gegen eine sehr starke Magdeburger Mannschaft, die keinerlei Anzeichen von Verunsicherung gezeigt hat", musste auch SVD-Coach Florian Kohfeldt nach dem Spiel eingestehen. Letztlich hätte es für einen Sieg ein "Top-Top-Auswärtsspiel" gebraucht. "Das haben wir nicht gezeigt."


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Der 43-Jährige lobte den Gegner für eine leidenschaftliche Leistung, machte zugleich aber ebenso auf die eigenen Defizite seines Teams aufmerksam: "Ich muss klar sagen, dass uns die letzte Abstimmung gefehlt hat, um das Ballbesitzspiel der Magdeburger zu unterbinden. In den ersten 60 Minuten war der FCM die klar bessere Mannschaft." So sei es nicht unverdient gewesen, dass die Hausherren durch ein kurioses Eigentor von Fabian Nürnberger in Führung gegangen waren. Umso größer sei Kohfeldts Respekt vor seiner Mannschaft, dass sie "nach dem 0:1 nicht den Kopf verloren hat - trotz all der Rückschläge, die wir diesen Woche hatten". Das liege unter anderem an einer "gewissen Grundstabilität", die seine Mannschaft auf den Platz gebracht hätte. Dementsprechend zufrieden zeigte er sich mit dem erspielten Punkt.

"Können mit dem Punkt leben"

Nürnberger selbst, der nur fünf Minuten nach seinem Treffer ins eigene Netz zum Ausgleich traf, stimmte den Worten seines Trainers mit ein: "In der zweiten Halbzeit hatten wir ein paar Umschaltmöglichkeiten, aber aufgrund der Leistung der Magdeburger, die sie heute gezeigt haben, können wir mit dem Punkt auf jeden Fall leben." Nachdem der letzte Auswärtserfolg im November erzielt werden konnte, hätte auch er "gerne mal wieder auswärts einen Dreier geholt." Dennoch sei an so einem Tag das Positive hervorzuheben und das sei, dass sein Team es "defensiv nicht so schlecht gemacht habe".

Auch der für den Torschützen ausgewechselte Fabian Holland sah einen starken Gegner am Freitagabend. "Wir sind uns bewusst, dass Magdeburg gerade zuhause spielstark ist und auch heute ein paar Chancen hatte, das Spiel für sich zu entscheiden. Deswegen nehmen wir den Punkt mit, auch wenn wir gerne gewonnen hätten", so der Linksverteidiger. Seiner Meinung nach sei es "insgesamt ein schweres Auswärtsspiel" gewesen, in dem seine Mannschaft es nicht geschafft habe nach Ballgewinnen die richtigen Räume zu finden. Das nun anstehende Top-Spiel gegen den FC Schalke 04 findet dann wieder im heimischen Stadion am Böllenfalltor statt. Nach zuletzt sieben Heimsiegen in Folge will der SVD auch dann wieder sein "Heimgesicht" zeigen.

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