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·1. April 2026

Tarnat bleibt Sportchef in Aue: Kaderplanung für 26/27 läuft

Artikelbild:Tarnat bleibt Sportchef in Aue: Kaderplanung für 26/27 läuft

Zum 1. April wollte der FC Erzgebirge Aue die Entscheidung treffen, wer den Kader für die kommende Saison planen wird. Jetzt steht fest, dass Sport-Geschäftsführer Michael Tarnat diese Aufgabe weiterhin übernimmt. Der 56-Jährige wird zweigleisig planen und in enger Abstimmung mit Sportvorstand Jens Haustein sowie dem neuen Chefscout Steffen Ziffert arbeiten.

Ziffert tritt Nachfolge von Reichel an

Mit Jahresbeginn trat Michael Tarnat bei Erzgebirge Aue das Amt des Sport-Geschäftsführers an. In dieser Funktion bleibt der ehemalige Profi den Veilchen weiter erhalten, wie der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat und dem Ehrenrat beschlossen hat. Die Kaderplanung für die neue Saison fällt somit weiter in die Hände des 56-Jährigen, der von Sportvorstand Jens Haustein und Chefscout Steffen Ziffert unterstützt wird. Ziffert tritt derweil seinen Posten neu an, weil Mirko Reichel aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt des Chefscouts ausscheidet.


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Die Planung der Veilchen erfolgt zweigleisig. Sowohl der Klassenerhalt in der 3. Liga sowie auch ein neues Team für die Regionalliga Nordost wird vorbereitet. In der Mitteilung des Vereins heißt es: "Ziel der perspektivischen Kaderplanung ist es, die Voraussetzungen für eine stabile und erfolgreiche sportliche Entwicklung in beiden möglichen Ligen zu schaffen. Dabei wird die Kaderplanung auch eng mit dem Nachwuchsleistungszentrum und dessen Leiter Khvicha Shubitidze abgestimmt, um insbesondere eigene Talente gezielt zu fördern und in eine zukünftige Mannschaft zu integrieren."

Gespräche mit aktuellen Spielern laufen

Mit Spielern aus dem aktuellen Kader sei Aue bereits im Gespräch, um frühzeitig für Planungssicherheit zu sorgen. "Im Fokus steht dabei eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Spielern und entwicklungsfähigen Talenten, so dass der Kader sowohl für die 3. Liga als auch für die Regionalliga wettbewerbsfähig aufgestellt ist", gibt der Verein an. Mit einer mittel- und langfristigen Strategie wollen sich die Veilchen wieder für eine erfolgreiche Zukunft aufstellen, die liga-unabhängig angestrebt wird. Kurzfristig steht zudem noch der Gewinn des Sachsenpokals und die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal, die auch finanzielle Mittel in die Kassen der Auer spülen würde, auf der Agenda. Derzeit belegt Aue den drittletzten Platz und hat bereits neun Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Es droht der erstmalige Abstieg in die Regionalliga.

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