Tedesco, Asensio, Semedo und Nene erfreut nach Sieg in Kocaeli – Funktionär Gürbuz kündigt Kante-Transfer an | OneFootball

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·3. Februar 2026

Tedesco, Asensio, Semedo und Nene erfreut nach Sieg in Kocaeli – Funktionär Gürbuz kündigt Kante-Transfer an

Artikelbild:Tedesco, Asensio, Semedo und Nene erfreut nach Sieg in Kocaeli – Funktionär Gürbuz kündigt Kante-Transfer an

Ein Abend mit drei Ebenen: Sieg, Bedingungen und Signale

Fenerbahce gewann in der Trendyol Süper Lig auswärts bei Kocaelispor mit 2:0 und blieb damit im Rennen um die Spitze im Rhythmus. Die Treffer von Marco Asensio und Dorgeles Nene reichten auf schwierigem Untergrund, um den Spieltag ohne Punktverlust abzuschließen. In der Tabelle steht das Team damit bei 46 Punkten und bleibt mit drei Punkten Rückstand an Galatasaray dran. Nach Abpfiff drehte sich die Nachbesprechung jedoch nicht nur um Taktik und Chancen, sondern vor allem um eine zentrale Frage: Wie sehr beeinflusste der Rasen den Matchplan?

„Der Boden war rutschig“: Tedescos Erklärung zum Spielverlauf

Domenico Tedesco benannte den Knackpunkt offen und ließ dabei tief blicken, wie sich das Spiel für seine Mannschaft angefühlt hatte. „Marcos Tor war wichtig, genauso wie Edersons Rettung sehr wichtig war. Wir haben gegen eine aggressive Mannschaft gespielt. Wir hätten etwas mutiger sein können, aber der Boden war auch rutschig. Meine Spieler sagten, sie könnten aufgrund der Rutschigkeit des Bodens kein Risiko eingehen. Im Laufe des Spiels haben wir ein besseres Spiel gezeigt“, erklärte der Trainer, wie beIN SPORTS es übermittelte. Damit verknüpfte Tedesco das Ergebnis direkt mit den Bedingungen – nicht als Ausrede, sondern als Erklärung dafür, warum bestimmte Lösungen auf dem Platz ausblieben.


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Warum kurze Pässe plötzlich zum Risiko wurden

Besonders deutlich wurde Tedescos Punkt, als er über das Aufbauspiel sprach. Der Trainer berichtete, dass seine Spieler vor allem im eigenen Defensivdrittel keine unnötigen Risiken eingehen wollten, weil der Untergrund kurze, schnelle Kombinationen erschwerte. „Wir haben zwischenzeitlich mit meinen Spielern gesprochen. Meine Spieler sagten, sie könnten keine kurzen Bälle spielen, vor allem wegen des Geländes vor unserem eigenen Tor“, so Tedesco. In solchen Phasen entscheidet häufig weniger die Idee, sondern die Ausführung – und genau dort lag laut dem Coach die Grenze. Dass Ederson in entscheidenden Momenten parierte, passte in dieses Bild: Stabilität zuerst, Schönheit später.

Rotation als nächster Hebel: Frische für den Marathon

Tedesco lenkte den Blick nach vorn und kündigte an, dass er personell reagieren werde. Er sprach davon, Rotationen zu nutzen, um dem Team bei Bedarf neue Frische zu geben. Das ist in einem langen Titelrennen nicht nur eine Floskel, sondern ein Management-Thema: Belastung steuern, ohne Rhythmus zu verlieren. Nach 20 Spieltagen wird jedes Prozent an Spritzigkeit wichtiger – gerade dann, wenn Spiele auf „schwerer Straße“ entschieden werden müssen.

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Asensio setzt den Ton: „Wir werden weiter kämpfen“

Nach dem Spiel äußerten sich auch mehrere Spieler – und ihre Aussagen zeichneten ein geschlossenes Bild. Marco Asensio formulierte das Zielbild ohne Umwege: „Wir werden weiter kämpfen, um unsere Ziele am Jahresende zu erreichen.“ Gleichzeitig zeigte er sich zufrieden, dass das Team die entscheidenden Details im Blick behalten habe. Er verwies darauf, wie wichtig es sei, die Positionen und Abläufe zu überprüfen, die man sich vorgenommen habe – und dass dies gelungen sei. In dem Zusammenhang betonte er auch die Bedeutung der Paraden von Ederson, weil sie dem Spiel die nötige Sicherheit gegeben hätten.

Nene über die drei Punkte und die Fans: „Wir werden weiterarbeiten“

Dorgeles Nene unterstrich, dass das Team die Schwere der Aufgabe vor Anpfiff klar gesehen habe. „Vor dem Spiel wussten wir, dass dieses Spiel schwierig werden würde. Wir haben heute als Mannschaft ein gutes Spiel gemacht. Die drei Punkte, die wir erreicht haben, sind sehr wichtig. Die dreo Punkte, die wir für unser Selbstvertrauen bekommen, sind sehr wichtig. Wir müssen unseren Fans eine separate Klammer öffnen, sie stehen immer hinter uns. Wir werden weiterarbeiten“, sagte Nene. Seine Worte wirkten wie ein kurzer Einblick in die Kabinenlogik: Nicht jedes Auswärtsspiel muss glänzen – aber es muss gewonnen werden.

Semedo lobt Team und Einwechselspieler: „Großer Sieg“

Auch Nelson Semedo wählte eine Tonlage, die vor allem Professionalität und Respekt gegenüber dem Gegner betonte. Er sprach von einem großen Sieg gegen eine gute Mannschaft und hob hervor, dass das Team geistig und körperlich bereit gewesen sei. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Einwechselspieler ihren Anteil hatten, weil sie nach ihrer Einwechslung Energie und Stabilität brachten. In einem engen Meisterschaftsrennen sind genau solche Minuten häufig der Unterschied zwischen Kontrolle und Chaos.

Transfer-Update nach Abpfiff: „Beim Kante-Transfer gibt es keine Probleme“

Neben den sportlichen Aussagen gewann auch das Transferfenster kurz Aufmerksamkeit. Ali Gürbuz, Vorstandsmitglied von Fenerbahce, gab nach dem Spiel einen Einblick in die Planungen und stellte klar: Beim Transfer von N’Golo Kante gebe es keine Probleme. Er erklärte zudem, dass der Klub die kommenden Schritte zeitnah kommunizieren wolle und in kurzer Frist weitere Personalthemen klären möchte. Dabei machte er deutlich, dass die Fristen im Hintergrund laufen und Entscheidungen nicht beliebig verschoben werden können – weshalb die nächsten Tage für konkrete Meldungen entscheidend sein dürften.

Meisterschaftsrennen: „Wir glauben, dass wir am Ende Meister werden“

Zum Abschluss ordnete Gürbuz auch den Titelkampf ein und erinnerte daran, dass die Liga ein langer Marathon sei. Er betonte, dass die Hälfte der Strecke bereits absolviert sei, das Team aber im Rennen bleiben werde, solange es möglich sei. Der Satz, der hängen blieb, war eine klare Zielansage: Fenerbahce glaube daran, am Ende der Saison Meister zu werden. Nach einem Abend, an dem der Rasen Thema war, die Punkte aber trotzdem nach Istanbul gingen, passt diese Botschaft zum Gesamtbild: Ergebnisstärke zuerst – der Rest folgt.

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