GazeteFutbol.de
·6. Februar 2026
Tedesco beantwortet die Stürmerfrage knallhart – Günok spricht von Meisterschaften, Guendouzi schwärmt von Kante

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·6. Februar 2026

Fenerbahce gewann im türkischen Pokal gegen Erzurumspor FC mit 3:1. Die Gastgeber erzielten ihre Treffer in der zweiten Halbzeit und holten damit den nächsten Erfolg in der Gruppe C. Nach dem Schlusspfiff standen vor allem zwei Themen im Fokus: die Transferfrage im Sturm und die interne Bewertung der Leistung nach einer schwierigen ersten Halbzeit.
Domenico Tedesco äußerte sich nach dem Spiel im Interview mit A Spor unter anderem zur Frage, ob Fenerbahce noch einen Stürmer verpflichten werde. Der Coach lenkte den Blick zunächst auf den vorhandenen Kader und betonte, dass bei möglichen Neuzugängen der Charakter im Vordergrund steht.
„Wir müssen zuerst darüber reden, was wir haben, und nicht darüber, was wir nicht haben. Wenn wir einen Spieler bekommen, konzentrieren wir uns darauf, zuerst seinen Charakter zu betrachten. Wenn ein neuer Spieler kommt, verändert er die Dynamik innerhalb des Teams. Es ist die Aufgabe jedes Vereins, den Transfermarkt bis zur letzten Sekunde zu beoachten“, sagte Tedesco.
Gleichzeitig machte er klar, wie kompliziert die letzten Stunden des Fensters sind: „Es ist nicht einfach, aber morgen ist das Transferfenster bis zum letzten Moment geöffnet und wir verfolgen die Entwicklungen.“
Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol
Auch aus dem Team kamen deutliche Aussagen. Torhüter Mert Günok , der nach 3.905 Tagen wieder das „Fener“-Trikot überstreifte, richtete den Blick nach dem Pokalsieg schnell auf die Ziele, die Fenerbahce in dieser Saison verfolgt. „Nach vielen Jahren ist es ein schönes Gefühl, hier zum Spiel zu gehen. Wir haben ein wichtiges Spiel in der Liga. Unser Ziel ist es, auf allen Bahnen dorthin zu gelangen, wo wir hin können, und Meisterschaften anzustreben“, erklärte Günok.
Mittelfeldspieler Kamil Efe Üregen sprach offen über den Verlauf der Partie und den Umschwung nach der Pause. „In der ersten Halbzeit gab es ein Unglück. Es war sehr gut, dass wir gewonnen haben. Solche Dinge passieren im Fußball. In der zweiten Hälfte hat uns unser Trainer die richtige Motivation gegeben. Wir haben in der zweiten Halbzeit ein besseres Spiel abgeliefert und gewonnen“, sagte Üregen.
Caglar Söyüncü würdigte die Leistung des Gegner und die jungen Spieler im Team. „Erzurumspor hat in den ersten 45 Minuten sehr gut gespielt, das haben wir zugelassen, aber wir müssen gratulieren“, hieß es. Gleichzeitig ging es um die jungen Spieler im Kader: „Wir haben mit meinen beiden jüngeren Brüdern Yigit Efe Demir und Kamil Efe Üregen gespielt und ich hoffe, dass sie die Zukunft von Fenerbahce sein und unser Land in Europa repräsentieren werden.“
Besonders ausführlich wurde Matteo Guendouzi. Der französische Mittelfeldspieler war mit der ersten Halbzeit unzufrieden, lobte aber die zweite Hälfte als Blaupause. „Ehrlich gesagt glaube ich, dass wir in der ersten Halbzeit keine gute Leistung zeigen. Aber die zweite Halbzeit ist kompakter, wir haben die Verteidigung gemeinsam gemacht. Die zweite Halbzeit war viel besser. Ich bin zufrieden mit dem Spiel, das wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben. In den nächsten Spielen, die wir spielen werden, müssen wir wie in der zweiten Hälfte dieses Spiels spielen. Wenn wir so spielen, können wir viele Spiele gewinnen“, sagte Guendouzi.
Dann richtete er den Fokus auf Landsmann und Neuzugang N’Golo Kante und sprach über sportliche und menschliche Qualitäten. „N’Golo Kante ist eines der besten Mittelfeldspieler der Welt. Er ist ein unglaublicher Spieler. Er ist ein Spieler, der der Mannschaft sehr geholfen hat. Ich bin wirklich froh, dass er hierher gekommen ist. Ich denke, wir werden mit ihm an einen viel besseren Punkt kommen“, erklärte Guendouzi.
Neben dem Sportlichen betonte Guendouzi auch seine Zufriedenheit mit der neuen Umgebung. „Ich wurde sehr gut aufgenommen, um ehrlich zu sein. Sie haben mir großes Selbstvertrauen vermittelt. Ich bin wirklich stolz, hier zu sein. Ich fühle mich wie zu Hause. Ich liebe diese Stadt, dieses Land. Meine Familie ist sehr glücklich, hier zu leben“, sagte er und ergänzte: „Meine Familie und ich sind hier glücklich. Das ist das Wichtigste für mich.“








































