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·11. Mai 2026

Tel wird zum tragischen Helden: Tottenham spielt gegen Leeds nur Remis

Artikelbild:Tel wird zum tragischen Helden: Tottenham spielt gegen Leeds nur Remis

Am Montagabend empfang Tottenham Hotspur Leeds United zum Abschluss des 36. Spieltags in der Premier League. Das Team von Trainer Roberto de Zerbi könnte durch einen Sieg ein Polster von vier Punkten auf den ersten Abstiegsplatz aufbauen. Eine große Chance für die Spurs, um die katastrophale Saison versöhnlich zu beenden.

Es zeichnete sich derweil immer mehr ab, dass die Verpflichtung von de Zerbi der richtige Schritt für die Londoner gewesen sein könnte. Sieben Punkte aus den letzten drei Spiele und zwei Siege in Folge – die Spurs hatten genau zur richtigen Zeit ein Momentum aufgebaut und wollten die Serie gegen Leeds ausbauen. Für das Team von Trainer Daniel Farke ging es zwar tabellarisch um nichts mehr, der Deutsche stellte trotzdem seine beste Elf auf – auch Nationalspieler Anton Stach stand in der Startformation.


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Trotz der guten Auftritte der letzten Wochen brannten die Spurs in der Anfangsphase zuhause kein Feuerwerk ab. Erst einmal sicher stehen war die Devise, auch Leeds hatte zunächst wenig Interesse am eigenen Offensivspiel. Das änderte sich ab der 20. Minute. Nach einer Ecke zwang Joe Rodon Antonín Kinsky im Spurs-Tor per Kopf zu einer Glanztat, der junge Tscheche bewahrte sein Team vor dem Rückstand (21.).

Im Anschluss übernahm das Heimteam zunehmend das Kommando. Nach einer Serie an Halbchancen durch Mathys Tel (26.) und Richarlison (32.) musste Leeds-Innenverteidiger Pascal Strujik einen wuchtigen Flachschuss von Pedro Porro vor der Linie retten (33.). Wenige Minuten später tankte sich Joao Palhinha im Sechzehner gegen drei Mann durch, setzte den Abschluss dann aber aus kurzer Distanz drüber. Auch Rodrigo Bentancur verfehlte bei einem Kopfball knapp das Ziel (39.).

Tottenham war das bessere, weil aktivere Team, die Führung für die Spurs wäre zur Halbzeit verdient gewesen.

Tottenham geht durch Tel-Traumtor in Führung

Es dauerte nicht lange in Halbzeit zwei, bis Tottenham sich für den Aufwand belohnte. Leeds vergaß nach einer Ecke Ex-Münchner Tel am Strafraumrand, von halblinks schlenzte der Franzose das Leder wunderschön in den rechten oberen Winkel zur Spurs-Führung. Der Treffer versetzte das Tottenham-Hotspur-Stadium in Ekstase, die Londoner zogen zum aktuellen Zeitpunkt auf vier Punkte gegenüber Stadtrivale West Ham davon.

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Foto: Getty Images

Tottenham blieb dran und hätte durch Richarlison beinahe auf 2:0 erhöht und für klare Verhältnisse gesorgt (58.). Es blieb beim Konjunktiv, stattdessen richtete sich wenig später der Blick auf den eigenen Sechzehner. Nach einer Ecke traf Torschütze Tel Leeds-Kapitän Ethan Ampadu mit dem Fuß am Kopf, Schiedsrichter Jarred Gillett entschied nach VAR-Überprüfung auf Strafstoß. Torjäger Dominic Calvert-Lewin verwandelte souverän links-mittig zum Ausgleich und trübte die gute Stimmung im Stadion (73.).

Sportlich musste Tottenham in der Nachspielzeit noch eine Schrecksekunde beim Abschluss von Sean Longstaff überstehen, Kinksy reagierte erneut herausragend und verhinderte die Niederlage.  Ansonsten wurde mit viel Applaus die Einwechslung von James Maddison begleitet. Der Spurs-Spielmacher verzeichnete seinen ersten Einsatz seit seines Kreuzbandrisses aus der Saisonvorbereitung.

Am Ende sammelt Tottenham zwar einen weiteren Punkt gegen den Abstieg, ärgert sich aber über den Verlust von Zwei weiteren. So bleibt die Tür für West Ham weiterhin offen, alle Blicke richten sich auf die letzten beiden Spieltage. Die Spur haben erstmal acht Tage Pause, danach geht es zum FC Chelsea an die Stamford Bridge.

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