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·27. Juni 2026
Teures Missverständnis vor dem Aus? So plant Schalke

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Felipe Sanchez wartet beim FC Schalke 04 weiterhin auf den großen Durchbruch. Zuletzt machten Gerüchte über eine Rückkehr nach Argentinien die Runde – nun zeichnet sich ab, wie die Königsblauen tatsächlich mit dem Innenverteidiger planen.
Felipe Sanchez steht beim FC Schalke 04 offenbar vor einer ungewissen Zukunft. Nachdem zuletzt Berichte aus Argentinien über eine mögliche Rückkehr des Innenverteidigers zu CA Talleres die Runde machten, sorgt nun ein neuer Bericht der "WAZ" für Klarheit. Demnach ist ein Wechsel in seine Heimat derzeit äußerst unwahrscheinlich.
Zuvor hatte der argentinische Transferjournalist Germán García Grova berichtet, die Gespräche zwischen CA Talleres und dem 22-Jährigen seien bereits weit fortgeschritten. Im Raum stand eine Leihe mit anschließender Kaufoption. Mehrere Medien griffen diese Informationen auf und berichteten über einen möglichen Abschied des Defensivspielers nach Südamerika.
Nach Informationen der "WAZ" sieht Schalkes Plan allerdings anders aus. Zwar gilt ein Abschied von Sanchez in diesem Sommer durchaus als möglich, allerdings soll der Linksfuß im Falle eines Wechsels innerhalb Europas verliehen werden. Dort soll er auf einem höheren Niveau regelmäßig Spielpraxis sammeln und den nächsten Entwicklungsschritt machen.
Die Aussichten auf Einsatzzeiten in Gelsenkirchen sind nach dem Bundesliga-Aufstieg stark gesunken. In der vergangenen Saison absolvierte Sanchez unter Trainer Miron Muslic zwar 27 Pflichtspiele, kam jedoch meist nur als Einwechselspieler zum Einsatz und gehörte im letzten Saisonspiel nicht einmal mehr zum Kader. Mit Nikola Katic, Hasan Kurucay, Timo Becker, Mertcan Ayhan und Dylan Leonard verfügt Schalke bereits über mehrere Optionen für das Abwehrzentrum. Hinzu kommt das Interesse an Igor Julio, der als weiterer Linksfuß für die Innenverteidigung gehandelt wird.
Für Sanchez wäre eine Leihe deshalb wohl die sinnvollste Lösung. Der Argentinier braucht regelmäßige Spielpraxis, die er auf Schalke in der Bundesliga voraussichtlich nicht erhalten würde. Dass die Königsblauen diesen Weg einschlagen, wäre auch angesichts der Investition nachvollziehbar: Im Sommer 2024 überwies Schalke rund 1,2 Millionen Euro an Gimnasia für den Innenverteidiger, dessen Vertrag noch bis 2028 läuft.
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