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·9. April 2026
TFF kippt den Plan zur Ausländerregel: Deshalb bleibt es nun doch bei 12+2

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·9. April 2026

Der türkische Fußballverband (TFF) hat bei der Ausländerregel die Richtung erneut geändert. Obwohl zuvor angekündigt worden war, die bisherige 12+2-Regel in der kommenden Saison durch ein 10+4-Modell zu ersetzen, soll nun doch alles beim alten System bleiben. Damit zeichnet sich eine Entscheidung ab, die für die Klubs der Trendyol Süper Lig von großer Bedeutung ist.
In der laufenden Saison gilt die Regelung 12+2. Der Verband hatte zuvor erklärt, dass dieses Modell in der neuen Spielzeit nicht fortgeführt und stattdessen auf 10+4 umgestellt werden soll. Von genau diesem Plan ist die TFF nun wieder abgerückt.
Statt einer erneuten Verschärfung oder Umstellung soll die bestehende Regel auch in der kommenden Saison gelten. Für die Vereine bedeutet das vor allem Planungssicherheit, weil eine bereits vorbereitete neue Struktur nun offenbar nicht mehr umgesetzt wird.
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Nach den Informationen von Sabah spielte dabei die Haltung der Vereine eine zentrale Rolle. Dem Bericht zufolge sollen alle 18 Klubs der Süper Lig beim Verband denselben Wunsch hinterlegt haben. Sie wollten, dass die bisherige Regelung beibehalten wird.
Die TFF habe dieses Signal aufgenommen und das Thema noch einmal intern beraten. Am Ende fiel die Entscheidung demnach zugunsten der Vereine aus. Dass ausgerechnet alle 18 Klubs in dieser Frage dieselbe Linie vertreten haben sollen, macht die Tragweite dieses Vorgangs besonders deutlich.
Für den Kurswechsel der TFF werden zwei zentrale Gründe genannt. Erstens wollte der Verband die Vereine bei ihren Transferplanungen nicht in eine schwierige Lage bringen. Eine kurzfristige Umstellung auf ein neues Modell hätte unmittelbare Auswirkungen auf Kaderzusammenstellung, Vertragsfragen und künftige Verpflichtungen gehabt.
Zweitens soll die TFF auch verhindert haben wollen, dass den Vereinen in den Akten der FIFA ein Nachteil entsteht. Genau dieser Punkt wird als weiterer entscheidender Faktor genannt. Der Verband wollte die Klubs also sportlich und administrativ nicht in eine Lage bringen, die zusätzlichen Schaden verursachen könnte.
Inhaltlich scheint die Richtung damit klar zu sein: Statt 10+4 soll in der neuen Saison weiterhin 12+2 gelten. Was noch fehlt, ist die formelle Bestätigung durch den Verband. Diese offizielle Ankündigung wird nun in Kürze erwartet.
Für die Vereine wäre damit ein sensibles Thema vorerst abgeschlossen. Die TFF hätte ihren zuvor eingeschlagenen Weg korrigiert und sich in einer zentralen Kaderfrage an den Forderungen der gesamten Liga orientiert.









































