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·24. Juni 2026

The Story so far: Die Gruppendritten

Artikelbild:The Story so far: Die Gruppendritten
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Start in den dritten Spieltag der Gruppenphase bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko am Mittwoch mit dem Co-Gastgeber „Les Rouges“ gegen die Schweiz in Vancouver. Doch wer steht vor dem Vorrundenfinale auf den lukrativen dritten Plätzen?

Die deutschen Medien befürchten mal wieder vorab das Schlimmste. Focus Online schrieb nach Algeriens 2:1-Erfolg über Jordanien in Gruppe J: „Nun droht ein Skandal-Spiel zwischen Österreich und Algerien. Ein Remis zwischen Österreich und Algerien würde beide in die K.-o.-Runde bringen. Das löst Spekulationen und Erinnerungen aus.“


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Das fand man in Österreich alles Andere als passend. „Der Artikel spielt auf die „Schande von Gijon“ an, als Deutschland und Österreich durch einen Nichtangriffs-Pakt bei der Fußball-WM 1982 aufstiegen und Algerien heimfahren musste“, hieß es am Dienstag dazu bei der Wiener Kronen-Zeitung.

Algerien ist vor dem letzten Spieltag viertbester Gruppendritter (Acht Drittplatzierte kommen weiter), liegt in Sachen Tordifferenz mit minus zwei Treffern vor Kap Verde (null), Belgien (null) und Tschechien (minus 1).

Die tschechische Mannschaft kommt nach zwei Spielen auf nur einen Zähler.

Belgien spielte zwei Mal (1:1 gegen Ägypten, 0:0 gegen den Iran) remis, hat aber nun gegen Neuseeland die Chance, das erneute Vorrunden-Aus nach 2022 in Katar noch abzuwenden.

Nach zwei Spieltagen stehen der Senegal in Gruppe I und Bosnien-Herzegowina in Gruppe B mit einem Torverhältnis von minus drei am schlechtesten da.

„Die Löwen von Teranga“ aus dem Senegal und die „Goldenen Lilien“ mit ihrem Bundesliga-Ensemble um den 40-jährigen Sturm-Veteran Edin Dzeko von Schalke 04 haben gegen das bereits ausgeschiedene Team aus Irak und Katar die Chance, diese Bilanz noch zu verbessern und auf drei bzw. vier Punkte zu kommen, wobei Bosnien natürlich auch auf das Parallelspiel der Schweiz gegen Kanada blickt.

Auch bei Kanada gegen Schweiz droht ein Ballgeschiebe, wie es Focus Online für Algerien gegen Österreich befürchtet: Mit einem Remis wären beide Nationalmannschaften sicher in der zweiten Runde.

Ein negatives Tor-Verhältnis von minus eins hat auch Deutschlands letzter Gruppengegner Ecuador, der sich gegen Curacao in Kansas City am vergangenen Sonntag zu einem 0:0 gegen Neuling Curacao mühte.

Wer hat die besten Karten?

Schweden wäre mit einem Remis gegen Japan in Gruppe F bei vier Punkten.

Schottland braucht im Gruppenfinale C gegen Rekord-Weltmeister Brasilien eine Überraschung, sprich ein Remis, um auf vier Zähler zu kommen.

Wieder im Fahrersitz ist Kroatien in England-Gruppe L. „Die Feurigen“ schlugen in der Nacht zum Mittwoch Panama mit 1:0 (0:0) und wären mit einem Sieg im direkten Duell mit Ghana weiter, als Gruppenzweiter.

Neuling Kap Verde könnte es im direkten Duell mit Saudi-Arabien in Gruppe H in Houston mit dem ersten WM-Sieg seiner Verbandshistorie ebenfalls schaffen, ebenso wie die seit 1974 wieder vertretene Demokratische Republik Kongo. Die Kongolesen (ein Punkt) treffen in Gruppe K in Atlanta auf das bereits ausgeschieden Team aus Usbekistan.

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