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·29. Mai 2026

Thomas Müller versteht Gordon-Entscheidung gegen Bayern nicht

Artikelbild:Thomas Müller versteht Gordon-Entscheidung gegen Bayern nicht

Der FC Bayern hat den Transfer-Poker um Anthony Gordon verloren – sehr zur Überraschung von Thomas Müller. Der langjährige Bayern-Profi kann nicht nachvollziehen, warum sich der englische Nationalspieler gegen München und für den FC Barcelona entschieden hat.

Anthony Gordon galt in den vergangenen Wochen als absoluter Wunschspieler des FC Bayern. Sportvorstand Max Eberl hatte das Interesse der Münchner sogar öffentlich bestätigt. Am Ende entschied sich der 25-Jährige jedoch für einen Wechsel zum FC Barcelona.


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Die Katalanen einigten sich mit Newcastle United auf eine Ablöse in Höhe von rund 70 Millionen Euro plus möglicher Bonuszahlungen in Höhe von weiteren zehn Millionen Euro.

Vor allem Thomas Müller zeigt sich von dieser Entscheidung überrascht.

Müller hätte sich für Bayern entschieden

Im BILD-Podcast Bayern Insider sprach der Ex-Bayern-Star offen über den geplatzten Transfer und machte deutlich, dass er Gordons Entscheidung nicht wirklich nachvollziehen kann. „Wenn Barcelona und Bayern kommt, was ist denn der Ausschlag für Gordon, dass er nicht nach München kommt?“, fragte Müller.

Besonders interessant: Müller brachte dabei auch Hansi Flick ins Spiel, der den FC Barcelona inzwischen trainiert und offenbar eine wichtige Rolle beim Wechsel gespielt haben dürfte. „Ich kenne Hansi Flick natürlich sehr gut. Es macht sehr viel Spaß unter ihm zu spielen. Sowohl von der Menschenführung als auch vom Spielstil“, erklärte der 36-Jährige.

Artikelbild:Thomas Müller versteht Gordon-Entscheidung gegen Bayern nicht

Foto: IMAGO

Trotzdem machte Müller anschließend klar, wie er selbst entschieden hätte: „Aber ich würde zum FC Bayern gehen.“

Für den FC Bayern ist der geplatzte Gordon-Transfer ein empfindlicher Rückschlag im Transfersommer.

Intern galt der englische Nationalspieler als absolute Wunschlösung für die Offensive. Vor allem seine Dynamik, Flexibilität und Intensität hätten perfekt ins Anforderungsprofil der Münchner gepasst.

Letztlich zog sich der Rekordmeister aber offenbar bewusst aus dem finanziellen Wettrüsten zurück, nachdem Barcelona sein Angebot nochmals verbessert hatte.

Flick offenbar entscheidender Faktor

Dass sich Gordon am Ende für Barcelona entschied, dürfte auch mit Hansi Flick zusammenhängen.

Der ehemalige Bayern-Trainer genießt bei vielen Spielern einen exzellenten Ruf und gilt vor allem für Offensivspieler als attraktiver Coach. Hinzu kommt die sportliche Perspektive beim spanischen Meister.

Für die Münchner heißt das nun: Die Suche nach einer offensiven Verstärkung geht weiter. Intern werden bereits mehrere Alternativen diskutiert.

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