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·6. September 2026
Thonon - ASSE: Die Grünen starten ihre Saison nach Zitterpartie

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Im vergangenen Frühjahr in die Seconde Ligue abgestiegen, kehrte die ASSE an diesem Sonntagnachmittag in den Ligabetrieb zurück. Am ersten Spieltag der Saison 2026–2027 traten die Grünen von Yannick Chandioux auswärts bei Thonon Évian Grand Genève an – mit dem Anspruch, eine Saison ideal zu starten, die sie im Kampf um die Rückkehr in die Elite führen soll. (1:1)
Nach einer ermutigenden Vorbereitung und einem ersten Pflichtspiel, das mit einem Erfolg gegen Roubaix-Wervicq im Coupe LFFP (4:2) endete, wurde es für die Stéphanoises diesmal ernst. Gegner Thonon war dabei gleich ein erster echter Prüfstein. Die Mannschaft aus Hochsavoyen belegte in der vergangenen Saison Platz sieben der Seconde Ligue und hatte dabei insbesondere die drittbeste Heimbilanz der Liga sowie den zweitbesten Angriff vorzuweisen. Auch in den Coupe LFFP startete sie perfekt in die Spielzeit 2026–2027: mit einem Sieg gegen Cannes nach einem spektakulären 4:4 und anschließendem Erfolg im Elfmeterschießen sowie mit einem 1:0 gegen Toulouse, inzwischen Erstligist der Première Ligue.
Startelf: Templier - Sierra, Felden, Blanchard, Belhout-Achi - Bataillard, Corboz - Hlushchenko, Chicha Douvier, Isgrig - Cambot (C)
Yannick Chandioux lässt seine Grünen im 4-2-3-1 auflaufen. Emma Templier beginnt im Tor. Pauline Sierra und Louna Belhout-Achi besetzen die defensiven Außenbahnen neben dem Innenverteidiger-Duo Agathe Felden und Ninon Blanchard. Faustine Bataillard bildet gemeinsam mit Rachel Corboz die Doppelsechs. Lorna Chicha Douvier spielt hinter Sarah Cambot, die als Kapitänin und Stammspielerin im Sturmzentrum beginnt, mit Inna Hlushchenko rechts und Tyler Isgrig links.
Die erste Halbzeit ist über weite Strecken sehr zerfahren, beide Teams neutralisieren sich. Vor allem im Mittelfeld werden viele Zweikämpfe geführt, doch keine Mannschaft kann sich wirklich Vorteile verschaffen oder eine längere Druckphase aufbauen. Thonon und die ASSE tasten sich ab, kontrollieren sich gegenseitig und lassen dem Gegner kaum Räume.
Klare Torchancen bleiben deshalb Mangelware, und keine große Gelegenheit bringt diese erste Hälfte wirklich in Schwung. Eine ausgeglichene, aber ereignisarme erste Halbzeit, nach der beide Teams ohne Unterschied in die Kabinen gehen.
Auch nach dem Seitenwechsel verändert sich das Spiel kaum. Wie schon in der ersten Halbzeit neutralisieren sich beide Mannschaften weiter, und Torchancen bleiben äußerst selten. Das Geschehen spielt sich vor allem im Mittelfeld ab, mit vielen Duellen, aber auf beiden Seiten nur wenigen wirklich gefährlichen Situationen.
Yannick Chandioux versucht daraufhin, frische Kräfte zu bringen. In der 66. Minute ersetzen Hanna’a Chamsoudine und Héloïse Mansuy Lorna Chicha Douvier und Tyler Isgrig. Auch wenn die Grünen das Spiel dadurch nicht sofort kippen können, bleiben sie gegen den weiterhin gut organisierten Block aus Hochsavoyen im Spiel.
Zehn Minuten vor Schluss kommen dann auch Dona Scannapieco und Jalia Chabourine für Inna Hlushchenko und Sarah Cambot ins Spiel. Roxane Couasnon ersetzt in der 87. Minute Faustine Bataillard, während alles auf ein torloses Unentschieden hinauszulaufen scheint.
Doch in den allerletzten Minuten findet die ASSE doch noch die Lücke. Nach einer Ecke in der 89. Minute ist Héloïse Mansuy zur Stelle und bringt die Stéphanoises in Führung. Ein lange Zeit zähes und chancenarmes Spiel kippt letztlich nach einem Standard. Die Grünen glauben nun, einen wertvollen Sieg zum Start in die Liga in der Hand zu haben.
Doch es gibt noch eine letzte Szene zu überstehen. Mit dem allerletzten Ball des Spiels gelingt Thonon der Ausgleich und nimmt der ASSE in den allerletzten Sekunden noch den Sieg. Ein besonders grausames Szenario für die Stéphanoises, die wenige Minuten zuvor das Schwerste bereits geschafft hatten.
Die ASSE startet also mit einem frustrierenden Unentschieden in ihre Saison in der Seconde Ligue. In einer lange Zeit engen und ausgeglichenen Partie waren die Grünen durch Héloïse Mansuy in Führung gegangen, ehe sie mit der letzten Aktion noch alles aus der Hand gaben. So reisen sie mit einem Punkt aus Thonon ab, obwohl kurz zuvor noch drei Punkte greifbar schienen.
Für die Spielerinnen von Yannick Chandioux richtet sich der Blick nun auf das erste Heimspiel der Saison. Am Sonntag, den 13. September, um 15 Uhr empfangen sie Le Mans im Stade Salif-Keita am zweiten Spieltag der Seconde Ligue.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































