1. FSV Mainz 05
·7. Januar 2026
Tietz: "Die Einstellung ist immer dieselbe"

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Am Samstag schließt sich für Phillip Tietz in gewisser Hinsicht ein Kreis. Der Mainzer Neuzugang startet mit dem FSV im Stadion "An der alten Försterei" beim 1. FC Union Berlin (15:30 Uhr, live auf SKY und 05ER.fm) die Aufholjagd im Abstiegskampf an dem Ort, an dem ihm vor fast zehn Jahren sein erstes Tor als Profifußballer gelang. Im März 2016 traf Tietz im Alter von 18 Jahren, damals noch in Diensten seines Jugendklubs Eintracht Braunschweig, zum zwischenzeitlichen Ausgleich. "Gegen Union treffe ich eigentlich ganz gern", erzählt der mittlerweile 28-Jährige in einer Medienrunde am Mittwoch.
Seit dem Trainingsauftakt am 02. Januar ist Tietz ein Teil von Mainz 05, im bisherigen Saisonverlauf stand er in Diensten des FC Augsburg. "Es fühlt sich aber so an, als wäre ich schon seit Saisonbeginn hier", zieht Tietz wortwörtlich den Hut vor seinen neuen Teamkollegen, die ihn super aufgenommen hätten und sogar bei der Wohnungssuche unterstützen würden. "Es macht bisher großen Spaß, aber ich bin auch ein sehr offener Mensch." Das helfe ihm dabei.
Das große Ganze im Blick
Tietz strahlt jede Menge Lust und Vorfreude auf die Herausforderung im Kampf um den Klassenerhalt aus. "Es nervt mich, dass heute erst Mittwoch ist." Am liebsten würde der 28-Jährige sich mit dem Team direkt aufmachen nach Berlin, um "den Leuten ein anderes Gesicht zu zeigen, als es in der Hinserie der Fall war". Last oder Druck verspüre er dabei nicht. Das sei der falsche Ansatz. "Der Kader hat viel Qualität und am Ende ist es egal, wer die Tore schießt", sagt er. "Ich versuche natürlich möglichst mit Toren oder Vorlagen dazu beizutragen, aber auch mit meiner Art und Weise auf dem Feld. Wenn wir da unten rauskommen und ich gar kein Tor schieße, dann soll es so sein. Ich sehe das große Ganze und will, dass wir als Team erfolgreich sind."
Ob er bereits ein Startelfkandidat für die Partie am Samstag bei Union Berlin ist, ist für den gebürtigen Braunschweiger zweitrangig. "Ich freue mich einfach auf die Aufgabe und darauf, dass ich der Mannschaft helfen kann. Ob es jetzt 5 Minuten sind oder vielleicht 70 oder 90. Das ist nicht ausschlaggebend dafür, ob ich 100 Prozent gebe oder nur 70. Darauf können sich die Mainzer freuen. Ich lasse den Kopf nie hängen, gebe immer alles und will das Maximum meiner Leistung rausholen. Mal klappt es besser, mal nicht so gut. Aber die Einstellung ist immer dieselbe und das heißt: alles geben", so Tietz.









































