DFB-Frauen
·11. März 2026
Titelverteidiger Bayern München steht im Pokalhalbfinale

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·11. März 2026

Der FC Bayern München hat das Ticket für das Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen gelöst. Der Titelverteidiger besiegte am Mittwochabend den Hamburger SV vor 12.638 Zuschauenden im Volksparkstadion mit 3:0 (1:0). Ebenfalls im Halbfinale steht der FC Carl Zeiss Jena, der sich gegen den SC Sand mit 4:1 (1:1) durchsetzte. Das Bundesligaduell zwischen der SGS Essen und dem SV Werder Bremen entschied Essen im heimischen Stadion an der Hafenstraße mit 1:0 (1:0) für sich.
Der FC Bayern München war im Duell mit dem Hamburger SV von Beginn an tonangebend und schnürte die Gastgeberinnen in ihre Hälfte ein. Die erste echte Chance nutzte der FC Bayern München zur Führung. Nach einer Kombination auf der rechten Seite flankte Giulia Gwinn halbhoch, Hamburgs Torfrau Lea Paulick griff daneben und Edna Imade musste so aus kurzer Distanz nur noch einköpfen (6.). Danach zogen sich die Münchnerinnen zurück, sorgten aber durch Linda Dallmann (9.) und Barbara Dunst (33.) für Gefahr. Mit der knappen Führung für die Gäste ging es in die Pause.
Auch im zweiten Durchgang hatten die Bayern mehr vom Spiel, ließen es aber im Spiel nach vorne an Zielstrebigkeit und Konsequenz vermissen. Die Hamburgerinnen hingegen konnten sich auch nicht nach vorne kombinieren, so dass sich der zweite Durchgang chancenarm gestaltete. Nach einer knappen Stunde sorgte ein Geistesblitz für das zweite Tor der Partie. Arianna Caruso ließ einen Pass von Pernille Harder clever passieren, wodurch Franziska Kett frei vor Paulick auftauchte und sich die Chance nicht nehmen ließ (66.). Kurz vor Abpfiff fiel dann die endgültige Entscheidung: Eine Hereingabe von Dallmann von der rechten Seite drückte Natalia Padilla-Bidas aus kurzer Distanz über die Linie (88.).
Im Duell des Letzten der Google Pixel Frauen-Bundesliga gegen den Zweitplatzierten der 2. Frauen-Bundesliga setzte sich der Bundesligist FC Carl Zeiss Jena durch. Die Gastgeberinnen kamen besser in die Partie und belohnten sich nach rund zwanzig Minuten mit der Führung. Nach einer flachen Hereingabe von rechts stand Melina Reuter am langen Pfosten völlig frei und beförderte den Ball aus zwölf Metern von halblinks flach in die Ecke (19.). In der Folge wurden die Gäste stärker und pressten die Blau-Gelb-Weißen hoch. Kurz vor der Halbzeit sorgte Rio Takizawa mit einem Distanzschuss aus rund 30 Metern in den linken Torwinkel sehenswert für den Ausgleich (40.). Julia Matuschewski hatte vor dem Halbzeitpfiff noch zwei Chancen zur Führung, verfehlte aber jeweils knapp das gegnerische Tor (43., 44.).
Auch im zweiten Durchgang spielten die Gäste weiter mutig auf und sicherten sich viel Ballkontrolle. Nachdem Jasmin Janning mit einer Glanztat gegen Kim Schneider den Jenaer Rückstand verhinderte (57.), jubelten die Gastgeberinnen auf der anderen Seite. Olivia Johansson Alcaide erzielte nach einem Steckpass von Helen Börner das 2:1 (68.). Nach dem Führungstreffer verlor die Partie an Tempo. In der 81. Minute entschied Alcaide die Partie. Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel des SC Sand blieb die Stürmerin eiskalt und traf per Flachschuss aus etwa 16 Metern zum 3:1. Kurz vor Ende schnürte die Stürmerin den Hattrick. Einen zu kurzen Rückpass antizipierte Alcaide, spitzelte den Ball an der Torfrau vorbei und beförderte das Spielgerät zum 4:1-Endstand ins Tor (89.). Mit dem SC Sand ist der letzte verbliebene Zweitligist damit aus dem Pokal ausgeschieden.
Das Duell der beiden Bundesligisten SGS Essen und SV Werder Bremen hielt, was es versprach. Der Vorjahresfinalist Bremen hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Ball, SGS-Torhüterin Luisa Palmen verhinderte aber die Führung für die Gäste durch eine Parade gegen Mara Alber (35.). Essen blieb trotz wenig Ballbesitz durch ihr Umschaltspiel immer gefährlich. Gegen Ende der ersten Hälfte bauten die Essenerinnen immer mehr Druck auf und gingen durch Ella Touon in Führung (43.).
Nach dem Wiederanpfiff rettete Palmen mit einer Doppelparade gegen Maja Sternad die Essener Führung (56.). Die Bremerinnen suchten die Lücke im Essener Abwehrverbund, der sich in jeden Pass und Schuss der Gäste warf. In der Nachspielzeit gelang den Bremerinnen nahezu der Treffer: Nach einer Flanke von links kam Verena Wieder zum Kopfball, ihr Abschluss klatschte aber gegen die Latte und von dort ins Toraus (90.+4). So reichte Essen der goldene Treffer von Touon für den Einzug ins Halbfinale.
Die Halbfinalspiele sind für den 4. bis 6. April 2026 terminiert, ehe am 14. Mai 2026 das große Finale im Kölner RheinEnergieStadion steigt.









































