Nur die Raute
·6. April 2026
Tolle Moral: In dieser Statistik ist der HSV Europapokal-reif!

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·6. April 2026

Der HSV punktete gegen den FC Augsburg erneut nach Rückstand und bestätigte damit eine starke Bilanz.
Insgesamt geriet der Aufsteiger im Saisonverlauf bereits 18-mal ins Hintertreffen. In sieben Spielen verließ es dennoch nicht als Verlierer das Spielfeld. Nur den FC Bayern München, SC Freiburg und 1. FC Köln gelang dieses Kunststück häufiger. Insgesamt holte der Hamburger SV trotz Rückstandes noch 13 Zähler. Im ligaweiten Vergleich bewegt er sich als Fünftplatzierter damit auf Europapokal-Niveau.
Gegen Augsburg egalisierte Ransford Königsdörffer den 0:1-Halbzeitrückstand. Auch in Unterzahl hielten die Hanseaten weiter dagegen und schnupperten in der Schlussphase mehrfach am Siegtreffer. „Mit der Roten Karte mussten wir dann etwas leiden, haben es aber noch einmal geschafft, das Spiel auf unsere Art und Weise zu gestalten. Es ist ärgerlich, dass nicht noch mehr drin war, aber wir wollen angesichts von 30 Minuten Unterzahl gegen einen Gegner mit Qualität und Intensität wie Augsburg auch nicht zu gierig sein“, so Trainer Merlin Polzin im Anschluss.

Foto: Getty Images
Seine Mannschaft punktete alleine in der Rückrunde zum fünften Mal nach Rückstand. Zuvor gelang gegen den FC Bayern München und den FSV Mainz 05 jeweils noch der Ausgleich. Die Spiele gegen Union Berlin und den VfL Wolfsburg bog der HSV sogar komplett um und sicherte sich damit äußerst wertvolle Punkte im Abstiegskampf. Eine eindrucksvolle Entwicklung: Denn in der Hinrunde fand er nur zweimal eine Antwort, und zwar im mitreißenden Nordderby gegen Werder Bremen (3:2) sowie gegen Borussia Dortmund, als Königsdörffer mit der letzten Aktion der Partie zum 1:1 einköpfte.
Konkurrenten wie der FC St. Pauli (sechs Punkte), Borussia Mönchengladbach (drei) oder der vor dem Gang in Liga zwei stehende VfL Wolfsburg (zwei) können mit Rückständen längst nicht so gut umgehen, sammelten sie danach doch deutlich weniger Punkte ein und befinden sich tabellarisch auch deshalb hinter dem HSV. Die tolle Moral verbunden mit der Fähigkeit, auch gegen tiefstehende Gegner Torchancen kreieren zu können, könnte im Kampf um den Klassenerhalt letztlich ein ausschlaggebendes Argument sein.
Foto: Getty Images
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