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·24. Februar 2026
Topspiel in Dortmund: Kann Bayern diese Systemschwäche des BVB ausnutzen?

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·24. Februar 2026

Wenn der FC Bayern am Samstagabend im Bundesliga-Topspiel bei Borussia Dortmund gastiert, steht weit mehr als nur Prestige auf dem Spiel. Mit einem Auswärtssieg in Westfalen könnten die Münchner den BVB an der Tabellenspitze auf elf Punkte distanzieren. Eine Vorentscheidung im Titelrennen wäre das zwar bisher nicht rechnerisch, aber ein klares Signal im Meisterschaftskampf.
Die Bilanz spricht für den Rekordmeister: Die vergangenen sechs Gastspiele in Dortmund hat der FC Bayern nicht verloren. Hinzu kommt, dass mit Julian Ryerson ein wichtiger Dortmunder Defensivspieler fehlen wird. Der Norweger sah beim 2:2 in Leipzig seine fünfte Gelbe Karte und muss gegen Bayern zuschauen.
In Leipzig hatte Ryerson große Probleme. RB-Senkrechtstarter Yan Diomande wirbelte auf den Außenbahnen und war kaum zu bremsen. Beide Leipziger Treffer entstanden über die rechte Abwehrseite des BVB.
Auffällig war zudem, dass Diomande – sonst eher auf der rechten Seite zu Hause – diesmal auf links agierte und dort für große Unruhe sorgte. Luca Reggiani geriet als rechter Innenverteidiger immer wieder in schwierige Eins-gegen-eins-Situationen.
Niko Kovac setzt auf eine Dreierkette mit Schienenspielern – ein Ansatz, der gegen Teams mit klassischer Viererkette und offensivstarken Außenverteidigern anfällig sein kann.

Foto: IMAGO
Genau an dieser BVB-Schwäche könnte der FC Bayern ansetzen. Auch Vincent Kompany lässt bevorzugt mit einer Viererkette spielen und verfügt mit Luis Diaz und Michael Olise über zwei extrem durchsetzungsstarke Flügelspieler. Zusammen kommt das Duo in dieser Saison bereits auf 54 Scorerpunkte in der Bundesliga.
Was Leipzig über die Außenbahnen gelang, könnte also auch für Bayern der Schlüssel sein. Sollten die Münchner die strukturellen Schwächen im Dortmunder System ähnlich konsequent bespielen, könnte das Topspiel tatsächlich auf den Flügeln entschieden werden.
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