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·14. Juni 2026
Torfestival in Houston: Deutschland überrollt mutigen Karibik-Außenseiter Curaçao nach kurzem Schreckmoment gnadenlos!

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·14. Juni 2026

Der Auftakt in das lang ersehnte interkontinentale Turnier ist der europäischen Fußballmacht Deutschland absolut nach Maß geglückt. Vor der beeindruckenden Kulisse von mehr als 68.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im stimmungsvollen Stadion in Houston, Texas feierte der viermalige Weltmeister ein echtes Offensivfeuerwerk. Zum Start der WM 2026 schoss das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann den klaren Außenseiter Curaçao am Ende mit einem deutlichen 7:1 (3:1)-Sieg ab. Trotz eines unerwarteten, kurzzeitigen Ausgleichsschocks behielten die Europäer kühlen Kopf und dominierten die Begegnung über die gesamte Spielzeit hinweg fast nach Belieben.
Die Partie begann für das DFB-Team absolut plangemäß mit einer frühen spielerischen Erlösung. Der Ball zappelte bereits in der 6. Spielminute im Netz des Außenseiters, als Felix Nmecha von Borussia Dortmund nach einer genialen Vorarbeit von Leverkusens Zauberfuß Florian Wirtz zur frühen 1:0-Führung vollstreckte. In der Folgezeit erspielte sich die deutsche Elf weitere hochkarätige Torchancen, versäumte es jedoch, den Sack frühzeitig zuzumachen. Dies rächte sich prompt in der 21. Minute: Der Karibikstaat schlug eiskalt zurück, als ein eigentlich harmloser Schuss von Livano Comenencia unhaltbar abgefälscht wurde und zum völlig überraschenden 1:1-Ausgleich im deutschen Gehäuse einschlug.
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Die Mannschaft von Julian Nagelsmann zeigte sich von dem unerwarteten Gegentreffer jedoch nur kurz beeindruckt und erhöhte im Anschluss spürbar die Schlagzahl. In der 38. Minute war der alte Abstand wieder hergestellt, nachdem Verteidiger Nico Schlotterbeck nach einer präzise getretenen Ecke von Neuling Nathaniel Brown per Kopf zur 2:1-Führung einnetzte. In der extralangen Nachspielzeit des ersten Durchgangs bekamen die Deutschen nach einem Foulspiel im gegnerischen Sechzehner zudem einen Strafstoß zugesprochen. Kai Havertz übernahm in der 45.+5 Minute die Verantwortung und verwandelte den Foulelfmeter gewohnt sicher zum beruhigenden 3:1-Pausenstand.
Direkt nach dem Seitenwechsel machten die Turniermitfavoriten jegliche Hoffnungen des Underdogs auf eine Sensation endgültig zunichte. In der 47. Minute düpierte Jamal Musiala die gegnerische Hintermannschaft und erhöhte eiskalt auf 4:1. Gut zwanzig Minuten später durfte sich auch die Defensivabteilung im Offensivdrang beweisen, als Außenverteidiger Nathaniel Brown in der 68. Minute zum 5:1 traf und seine starke Leistung an diesem Abend krönte. Der Torhunger der Nagelsmann-Elf war damit aber noch lange nicht gestillt. Der für Musiala in die Partie gebrachte Joker Deniz Undav stach nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung und markierte in der 78. Minute das 6:1, ehe erneut Kai Havertz mit seinem zweiten persönlichen Treffer des Abends in der 88. Minute den 7:1-Endstand perfekt machte.
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Durch diesen historischen Kantersieg hat sich Deutschland bereits am ersten Spieltag eine überragende Ausgangsposition für den Einzug in die K.-o.-Runde erarbeitet. Beim neuen Turniermodus qualifizieren sich bekanntlich erstmals auch die acht besten Gruppendritten für das neu eingeführte Sechzehntelfinale, weshalb das exzellente Torverhältnis von plus sechs Treffern theoretisch bereits für das Weiterkommen ausreichen könnte. Auf dem hohen Niveau ausruhen kann sich das DFB-Team allerdings nicht: Das wegweisende zweite Gruppenspiel der Nationalmannschaft findet am kommenden Samstag gegen den afrikanischen Top-Klub Elfenbeinküste statt. Die Nationalelf von Curaçao bestreitet ihr zweites WM-Spiel einen Tag später gegen Ecuador




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