Torwartfrage geklärt: René Wagner verzichtet auf Pokal-Torwart und setzt auf die „klare Nummer eins“ | OneFootball

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·21. August 2026

Torwartfrage geklärt: René Wagner verzichtet auf Pokal-Torwart und setzt auf die „klare Nummer eins“

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Torwartfrage geklärt: René Wagner verzichtet auf Pokal-Torwart und setzt auf die „klare Nummer eins“

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Redaktion

21 August, 2026

In der vergangenen Saison stand der Weltmeister im Cup im Tor und die Nummer 1 in der Liga, das soll sich nun ändern beim 1. FC Köln: René Wagner setzt auch im DFB-Pokal auf Stammkeeper Marvin Schwäbe. Der Trainer will mit der bestmöglichen Elf auflaufen.

Auch für Marvin Schwäbe steht am Montag das erste Pflichtspiel an. Obwohl der Keeper die Nummer eins und Kapitän ist, war das nicht selbstverständlich. Schließlich stand in der Vorsaison Ron-Robert Zieler im Cup zwischen den Pfosten.

Ron-Robert Zieler und Marvin Schwäbe (Foto: come-on-fc.om)

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Dass René Wagner im Pokal mit den Geißböcken möglichst weitkommen will, steht wohl außer Frage. Dennoch betonte der Keeper am Freitagnachmittag genau das noch einmal explizit. „Die Chance wollen wir von Tag eins auch einfach wahrnehmen“, sagte der Trainer. Und deswegen sei es für ihn auch eine grundsätzliche Sache, die vermeintlich beste Elf auf den Platz zu schicken. Und jene Elf beinhaltet nun mal auch den Keeper. Wagner beantwortete in der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel die Frage nach dem Keeper entschieden. „Marvin Schwäbe steht im Tor“, sagte der Coach. „Ich habe mir selber mal die klare Prämisse auferlegt, dass ich in diesem Wettbewerb mit der bestmöglichen Mannschaft ins Feld gehe. Dazu gehört für mich die Nummer eins im Tor. Weil wir einfach die Chance haben, auch jede Runde weiterzukommen.“

„Er ist ein paar Jahre im Geschäft“

Damit wählte der Trainer einen anderen Weg als noch sein Vorgänger Lukas Kwasniok. Der vertraute in der vergangenen Spielzeit im Pokal dem Weltmeister von 2014. Das hat sich unter René Wagner also in Sachen Aufstellung grundlegend verändert. Zieler droht also eine komplette Saison auf der Bank. „Ron-Robert ist da aber Profi genug. Er ist ja jetzt auch schon ein paar Jahre im Geschäft. Natürlich ist ein Wettkampfsportler nicht zufrieden, wenn er auf der Bank sitzen muss“, erklärte der Kölner Cheftrainer weiter. „Aber Ron-Robert macht das ja schon in der Bundesliga. Und der wird das jetzt auch im Pokalsuper machen. Und wenn dann mal sein Mann gefragt ist, dann wird er da sein.“ In der Vergangenheit nutzten bekanntlich viele Trainer im Pokal die Chance, ihren Ersatzkeepern Einsatzminuten zu verschaffen. Das wird unter René Wagner nun ganz offensichtlich nicht der Fall sein.


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