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·21. August 2026

Torwartkarussell bei Eintracht Frankfurt dreht sich weiter

Artikelbild:Torwartkarussell bei Eintracht Frankfurt dreht sich weiter

Eintracht Frankfurts Torwartkarussell dreht sich weiter mit voller Wucht. Bemerkenswerterweise weist die Situation mehr als nur eine flüchtige Ähnlichkeit mit den Ereignissen an fast genau demselben Punkt im vergangenen Sommer auf. Freiburgs Keeper Noah Atubolu hat sich als Eintrachts bevorzugte Lösung herauskristallisiert, nachdem der Klub nach der katastrophalen 0:7-Testspielniederlage gegen Brentford beschlossen hat, eine neue Nummer 1 zu suchen. Get German Football News berichtete bereits am vergangenen Wochenende, dass Frankfurt den Markt nach einem weiteren Stammtorhüter sondiert, womit die Zukunft sowohl von Kauã Santos als auch von Michael Zetterer infrage gestellt wird.

Atubolu scheint nun offen dafür zu sein, in der Bundesliga zu bleiben, nachdem zuvor vieles auf einen Wechsel ins Ausland hingedeutet hatte. Kicker berichtete Anfang der Woche, dass sich der 24-Jährige einen Wechsel nach Frankfurt gut vorstellen könne, während Bild nun behauptet, dass Eintracht zu seinem Wunschziel geworden sei. Freiburg soll Atubolu mit rund 15 Mio. Euro bewerten. Eine mögliche Lösung könnte darin bestehen, dass der Keeper seinen aktuellen Vertrag bis 2028 verlängert, bevor er mit Kaufoption nach Frankfurt ausgeliehen wird, die unter bestimmten Bedingungen zu einer Kaufpflicht werden könnte.


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Die Spielerseite scheint damit deutlich einfacher zu lösen zu sein als die Verhandlungen zwischen den beiden Klubs.

Berichte über Michael Zetterer liefern widersprüchliche Informationen

Was mit Zetterer passiert, könnte davon abhängen, was mit Atubolu geschieht. The Athletic berichtet, dass Leeds United an einem Transfer des 31-Jährigen arbeitet, und deutet an, dass sich der Premier-League-Klub und Frankfurt einer grundsätzlichen Einigung nähern. Leeds hat James Trafford bereits als neue Nummer 1 installiert und soll Zetterer als erfahrenen Ersatz verpflichten wollen. Zetterers Berater Nico Pellatz hat jedoch entschieden bestritten, dass sein Klient vor einem Abschied steht.

„Wir sind sehr überrascht über Berichte, wonach Michael Zetterer angeblich kurz vor einem Transfer steht“, sagte Pellatz Sport Bild. „Sie entsprechen nicht der Wahrheit. Michael und seine Familie fühlen sich in Frankfurt sehr wohl. Ein Transfer ist für ihn aktuell keine Option.“

Dieses Dementi passt auch zu den Berichten des Kicker von nur zwei Tagen zuvor. Das deutsche Fußballmagazin schrieb, dass Zetterer nicht die Absicht habe zu gehen und ein möglicher Wechsel nach Leeds derzeit kein konkretes Thema sei. Wer mit dem sommerlichen Torwartmarkt der Bundesliga vertraut ist, dürfte dennoch ein starkes Déjà-vu verspüren.

Frankfurt betrieb schon im vergangenen August fast dasselbe Torwartkarussell

Vor einem Jahr war Zetterer der Torhüter, der öffentlich darauf beharrte, nirgendwohin zu gehen. Der Routinier ging in Werders Vorbereitung auf die Saison 2025 in Konkurrenz mit dem hoch eingeschätzten Talent Mio Backhaus. Im Juli wies Zetterer die Vermutungen, er bereite seinen Abschied aus Bremen vor, entschieden zurück und erklärte, dass ihm der damalige Cheftrainer Horst Steffen klargemacht habe, dass er weiterhin die Nummer 1 sei.

Die Angelegenheit schien Anfang August endgültig entschieden zu sein. GGFN berichtete, dass Zetterer sich im Kampf um den Stammplatz in Bremen offiziell gegen Backhaus durchgesetzt habe. Drei Tage später änderte sich alles.

Eintracht-Legende und Langzeit-Kapitän Kevin Trapp begann plötzlich, ein Angebot des Paris FC in Betracht zu ziehen. Frankfurt hatte Kauã Santos bereits als langfristige Torwartlösung vorgesehen, doch der junge Brasilianer erholte sich noch immer von der schweren Knieverletzung, die seine Saison 2024/25 beendet hatte. Frankfurt brauchte deshalb eine erfahrene Übergangslösung. Trapps Abgang wurde am 19. August offiziell. Vierundzwanzig Stunden später stellte Frankfurt Zetterer offiziell vor.

Der Plan mit Kauã Santos ging nie wie vorgesehen auf

Zetterer sollte anfangs Stabilität bringen, bis Santos dauerhaft übernehmen könnte. Dieser Übergang entwickelte sich nie reibungslos. Nach Santos’ Rückkehr von seiner Verletzung versuchte Frankfurt, den Brasilianer wieder als Nummer 1 zu etablieren, doch eine Reihe wackeliger Auftritte zwang den Klub immer wieder zu Wechseln. Bis November hatte sich der damalige Cheftrainer Dino Toppmöller bis zur Winterpause auf Zetterer als seine Nummer 1 festgelegt.

Santos erhielt später noch eine weitere Chance, doch Frankfurts Torwartfrage blieb die gesamte Saison über ungelöst. Das Brentford-Debakel in diesem Sommer scheint den neuen Cheftrainer Adi Hütter und die sportliche Führung davon überzeugt zu haben, dass keine der beiden vorhandenen Optionen automatisch als erste Wahl in die Saison 2026/27 gehen sollte. Atubolu könnte diese Frage nun endlich klären.

Ironischerweise könnte seine Ankunft Zetterer auch genau durch jene Ausgangstür schicken, durch die er vor zwölf Monaten in Bremen unerwartet gegangen ist. Im vergangenen August schuf Trapps Abgang eine Öffnung für Zetterer. In diesem August könnte Atubolus möglicher Wechsel anderswo eine Öffnung für Zetterer schaffen.

Die Namen haben sich geändert.

Das Frankfurter Torwartkarussell nicht.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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