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·20. September 2026
Tottenham erlebt gegen Aston Villa historischen Fehlstart

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Aston Villa hat Tottenham Hotspur im eigenen Stadion mit 3:2 geschlagen und den Gastgebern trotz zweier später Tore die nächste Niederlage zugefügt. Johan Manzambi, Nicolas Jackson und Emi Buendía trafen für Unai Emerys Team, ehe Conor Gallagher in der 86. Minute und Jan Paul van Hecke in der Nachspielzeit für Tottenham verkürzten. Nach fünf Spieltagen stehen die Spurs bei zwei Punkten und einer Tordifferenz von -6 – der schlechteste Saisonstart in der Premier-League-Geschichte des Klubs, laut ESPN.
Tottenham begann mit den besseren Chancen: Sávio, Archie Gray und Omar Marmoush vergaben in der Anfangsphase gute Gelegenheiten gegen Villa-Torwart Zion Suzuki, der zum Spieler des Spiels gewählt wurde. Kurz vor der Halbzeit nutzte Johan Manzambi bei seinem ersten Startelfeinsatz für Villa einen personellen Vorteil – Tottenham war wegen einer Behandlung von Micky van de Ven kurzzeitig zu zehnt – und traf zum 0:1.
In der 67. Minute erhöhte Nicolas Jackson nach schwacher Tottenham-Abwehrarbeit auf 0:2, sein erstes Tor im Villa-Trikot. Zwölf Minuten später sorgte Emi Buendía mit einem sehenswerten Distanzschuss für die vorentscheidende 0:3-Führung, laut ESPN-Bericht von Tom Chambers.
Erst spät kam Tottenham zurück ins Spiel: Gallagher lenkte in der 86. Minute einen Pass von Mohammed Kudus über die Linie, van Hecke köpfte in der Nachspielzeit nach einer Standardsituation ein. Ein zuvor durch Kudus erzielter möglicher Ausgleich wurde per VAR wegen Abseits im Spielaufbau aberkannt. Nach dem Spiel ordnete Unai Emery den Sieg als wichtigen Vertrauensbeweis für sein neu formiertes Team ein, während Roberto De Zerbi seiner Mannschaft defensive Fragilität attestierte, wie Yahoo News unter Berufung auf AFP berichtete.
Für Tottenham ist es die fünfte sieglose Partie in Serie zum Saisonstart – bereits vor dem Anpfiff war die Torflaute der Spurs Thema. Mit den zwei späten Treffern endet zwar eine 485-minütige Serie ohne eigenes Saisontor, die zweitlängste der Premier-League-Geschichte, doch am Gesamtbild ändert das wenig. Laut ESPN sind die Spurs zudem seit 48 Pflichtspielen ohne Sieg, wenn sie das erste Gegentor kassieren – zuletzt gelang eine Aufholjagd im November 2024 beim 4:1 gegen denselben Gegner.
Für Aston Villa, das vor diesem Spieltag ebenfalls noch sieglos war, kann der Erfolg der Ausgangspunkt für eine bessere Saisonphase sein – ähnlich wie im Vorjahr, als Emerys Team einen schwachen Start noch in einen vierten Tabellenplatz verwandelte. Tottenham hingegen geht mit der nächsten Niederlage in die dreiwöchige Länderspielpause; die Frage nach dem ersten eigenen Tor beschäftigte den Klub bereits vor Wochen, nun geht es um deutlich mehr als nur die Offensivstatistik.
Der finanzielle Aufwand im Sommer wird die Debatte zusätzlich befeuern: Tottenham gab laut Associated Press über 400 Millionen Dollar für neue Spieler aus, ESPN beziffert die Ausgaben auf über 350 Millionen Pfund. Ein Blick auf die vorherige Tabellensituation zeigt, wie weit die Realität derzeit hinter den Erwartungen an den Kader zurückbleibt.
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