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·14. März 2026
Tottenham-Krise: Tudor könnte bei Liverpool-Pleite schon wieder fliegen

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·14. März 2026

Erst vor einem Monat übernahm Igor Tudor bei den Tottenham Hotspur als Cheftrainer. Seine Bilanz ist verheerend, sodass ihm schon wieder das Aus droht.
Unter der Leitung von Tudor verloren die Spurs nämlich sämtliche vier Pflichtspiele bei einem Torverhältnis von 5:14. Am Dienstagabend setzte es in de Champions League eine 2:5-Klatsche bei Atlético, zu der der munter verschiedene taktische Ausrichtungen ausprobierende Kroate mit einem misslungenen Torwartwechsel erheblich beitrug. Die bisherige Nummer eins Guglielmo Vicario musste Antonin Kinsky weichen, dieser patzte gleich doppelt, weshalb es schon nach einer Viertelstunde 0:3 stand. Tudor reagierte umgehend und ersetzte den direkt in die Kabine durchstartenden Kinsky wieder durch Vicario.
Auch weitere personelle Maßnahmen fanden nur wenig Anklang in der Mannschaft, an der sich bereits der zweite Trainer versucht. Der im Sommer aus Brentford losgeeiste Thomas Frank musste nach acht sieglosen Ligaspielen gehen. Unter Tudor verschlimmerte sich die Lage nochmals. Aktuell trennt die Spurs nur noch ein Punkt vom Abstiegsplatz. Daher denken die Verantwortlichen bereits über einen erneuten Trainerwechsel nach. Das sehr gut informierte Portal „The Athletic“ berichtete, dass bereits eine Pleite beim FC Liverpool zur Trennung von Tudor führen könnte.
Auf Nachfrage habe Tottenham eine Stellungnahme abgelehnt. Doch fest steht schon jetzt: Der durch die Verpflichtung von Tudor erhoffte Effekt ist ausgeblieben. Der 47-Jährige schaffte es auf seinen vorherigen Stationen nämlich, eine Mannschaft schnell wieder in die Erfolgsspur zu führen. So erreichte er mit Juventus in der vorherigen Spielzeit aus komplizierter Lage noch die Champions League, musste mangels Weiterentwicklung aber im Oktober wieder gehen.

Foto: Getty Images
Bei den Spurs blieb jegliche Entwicklung aus. Die bereits diskutierte Entlassung von Tudor wirft bereits die Frage auf, ob ein weiterer Feuerwehrmann übernimmt oder doch eine längerfristige Lösung angepeilt wird. Der neue Mann würde in der Premier League direkt mit einem Heimspiel gegen den Nottingham Forest, einem der direkten Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib, starten. Vorher steigt jedoch noch das Auswärtsspiel an der Anfield Road – gleichbedeutend mit der wohl letzten Chance für Tudor, die Kurve noch zu bekommen.
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