Tottenham zahlt geschassten Thomas Frank Mega-Abfindung | OneFootball

Tottenham zahlt geschassten Thomas Frank Mega-Abfindung | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: fussballeuropa.com

fussballeuropa.com

·14. Februar 2026

Tottenham zahlt geschassten Thomas Frank Mega-Abfindung

Artikelbild:Tottenham zahlt geschassten Thomas Frank Mega-Abfindung

Am vergangenen Mittwoch ist Thomas Frank (52) bei Tottenham Hotspur entlassen worden. Der Däne wies in dieser Saison eine katastrophale Bilanz auf. Vom Premier-League-Klub erhielt er nach der Trennung dennoch eine saftige Abfindung.

In der Liga ist Tottenham zuletzt auf den 16. Tabellenplatz abgerutscht. Acht Spiele in Serie konnten in der Premier League nicht mehr gewonnen werden. Aufgrund dieser Entwicklung zogen die Vereinsbosse unter der Woche die Reißleine und setzten Thomas Frank vor die Tür.


OneFootball Videos


Der ehemalige Mittelfeldspieler war erst im Sommer für zehn Millionen Pfund (ca. 11,5 Mio. Euro) vom FC Brentford losgeeist worden. Die gleiche Summe kassiert Frank laut dänischen Medien übrigens als Abfindung – nicht übel für einen Trainer, der mit seinem Team in acht Monaten nur 13 von 38 Spielen (zehn Unentschieden, 15 Niederlagen) gewinnen konnte.

Tottenham mit Igor Tudor einig

Die Spurs signalisieren mit diesem Schritt zugleich, dass sie das Kapitel Thomas Frank so schnell wie möglich beenden wollen. In ihrer aktuellen Krise – die Londoner trennen nur fünf Punkte von den Abstiegsrängen – ist Zeit ohnehin kostbar(er als Geld?).

Auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer drückt Tottenham deshalb wenig überraschend aufs Tempo. Wie Gianluca Di Marzio berichtet, erzielte der Verein sogar schon eine mündliche Einigung mit Igor Tudor (47).

Der Ex-Juve-Coach soll zunächst bis zum Saisonende als Interimslösung übernehmen, eine Option auf eine Verlängerung über den Sommer hinaus gibt es laut The Athletic derweil nicht.

Igor Tudor scheitert bei Juve und Lazio

Dass Tottenham nach dem Frank-Fehlschlag vorsichtig zu Werke, ist nicht verwunderlich. Zumal Igor Tudor bei seinen letzten beiden Stationen ebenfalls nur kurz im Amt war und sich während dieser Zeit nicht mit Ruhm bekleckert hat.

Im März 2024 übernahm der Kroate den Trainerposten bei Lazio Rom und wurde drei Monate später wieder entlassen. Ende März 2025 heuerte Tudor dann bei Juventus Turin als Nachfolger von Thiago Motta (43) an. Doch auch in Piemont war ihm kein dauerhafter Erfolg vergönnt. Nach acht sieglosen Spielen trennte sich Juve im darauffolgenden Oktober von ihm.

Impressum des Publishers ansehen