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·7. März 2026
Trabzonspor enthüllt Wahrheit über Muci und Onana – Millionenforderung sorgt für Wirbel

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Beim Iftar-Programm in den Mehmet-Ali-Yilmaz-Einrichtungen trafen sich der Vizepräsident von Trabzonspor, Zeyyat Kafkas, sowie Trainer Fatih Tekke mit Vertretern der Medien und beantworteten zahlreiche Fragen zur sportlichen Zukunft des Vereins. Dabei standen vor allem die Situationen von Ernest Muci und Andre Onana im Mittelpunkt der Diskussion.
Zu Beginn sprach Zeyyat Kafkas über die strategische Ausrichtung des Vereins und betonte, dass der Weg zur Meisterschaft nicht kurzfristig gedacht sei. Vielmehr habe der Klub gemeinsam mit Trainer Fatih Tekke einen langfristigen Plan entwickelt.
„Wir sagen immer, die Meisterschaft ist ein Projekt. Vom ersten Tag an, an dem wir uns mit unserem Trainer zusammengesetzt haben, haben wir unsere Fehler, unsere richtigen Entscheidungen und unsere Bedürfnisse analysiert. Danach haben wir beschlossen, einen Plan über drei bis vier Jahre zu erstellen. Dieser Prozess hat schneller Ergebnisse gebracht, als wir erwartet haben“, erklärte der Präsident.
Ein besonders großes Thema war die Zukunft von Ernest Muci, der aktuell auf Leihbasis bei Trabzonspor spielt. Präsident Zeyyat Kafkas machte deutlich, dass eine endgültige Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen sei.
„Es ist noch zu früh, um über einen möglichen Transfer zu sprechen. Es gibt einen bestehenden Vertrag, und aktuell ist er unser Spieler, solange wir ihn einsetzen“, erklärte der Vereinsfunktionär.
Auch Trainer Fatih Tekke äußerte sich zur Rolle des Offensivspielers im Team. Der Coach erklärte, dass Muci aufgrund der taktischen Anforderungen nicht immer auf seiner bevorzugten Position eingesetzt werde.
„Manchmal müssen wir ihn aus taktischen Gründen auf anderen Positionen einsetzen. Er spielte teilweise außen und in einigen Spielen sogar auf der Position vor der Abwehr. Egal wo er spielt, er versucht immer, sein Bestes für die Mannschaft zu geben“, sagte Tekke.
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Ein weiteres Thema war die Situation von Andre Onana, der ebenfalls auf Leihbasis für Trabzonspor spielt. Zeyyat Kafkas erklärte, dass ein dauerhafter Transfer derzeit kaum realistisch sei.
Nach seinen Angaben liegt die mögliche Ablösesumme im Bereich von 45 bis 50 Millionen Euro. „Wenn wir über solche Zahlen sprechen, muss man realistisch bleiben. Ein Spieler mit einem solchen Marktwert ist für uns aktuell nicht finanzierbar“, sagte Kafkas offen.
Zudem betonte der Präsident, dass der Torhüter selbst den Wunsch habe, seine Karriere weiterhin auf höchstem europäischen Niveau fortzusetzen.
Trainer Fatih Tekke lobte dennoch die Einstellung des Spielers und hob hervor, dass Onana sich sowohl sportlich als auch menschlich positiv in die Mannschaft integriert habe.
„Onana ist bei uns ausgeliehen. Natürlich gab es Spiele, in denen seine Leistung besser war, und andere, in denen es schwieriger war. Aber für unseren Verein sind nicht nur Leistungen wichtig, sondern auch Charakter. Er kommt aus einem der größten Vereine der Welt, hatte schwierige Phasen und fühlt sich hier momentan sehr wohl“, erklärte der Trainer.
Die Aussagen von Zeyyat Kafkas und Fatih Tekke zeigen, dass Trabzonspor derzeit vor allem auf eine stabile Entwicklung setzt. Während kurzfristige Transferentscheidungen mit Bedacht getroffen werden, steht im Hintergrund weiterhin der langfristige Aufbau einer konkurrenzfähigen Mannschaft.
Ob Spieler wie Ernest Muci oder Andre Onana langfristig Teil dieses Projekts bleiben werden, dürfte sich erst in den kommenden Monaten entscheiden. Klar ist jedoch bereits jetzt: Trabzonspor will seine Entscheidungen künftig strategisch und nicht unter kurzfristigem Druck treffen.









































