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·31. Mai 2026
Tränen-Geständnis bei Besiktas: Junior Olaitan packt über schockierende Absage des Verbandes aus

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·31. Mai 2026

Der rasante Aufstieg des beninischen Nationalspielers Junior Olaitan gehört zu den spannendsten Geschichten der aktuellen Spielzeit in der Trendyol Süper Lig. Erst im vergangenen Sommer unterschrieb der 24-jährige Mittelfeldspieler einen Vertrag beim Ligarivalen Göztepe, wo er durch konstant starke Leistungen im Eiltempo auf sich aufmerksam machte. Diese Performance ebnete ihm bereits im Februar den Weg zum Istanbuler Traditionsverein Besiktas. In einem ausführlichen Medienbericht zog der Profi nun eine erste Bilanz über seine Premierensaison im schwarz-weißen Trikot, blickte auf die kommenden sportlichen Herausforderungen und enthüllte ein schockierendes Ereignis aus seiner Jugend, welches ihn zutiefst verletzte und seine gesamte Nationalmannschaftskarriere in völlig neue Bahnen lenkte.
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Der Start bei den Schwarz-Weißen mitten in einer laufenden Saison war für den Neuzugang eine intensive Erfahrung, die von extremen personellen Veränderungen im Verein geprägt war. Im Gespräch mit dem nigerianischen Fachmagazin Soccernet zog der Profi dennoch ein sehr positives Zwischenfazit über sein neues Umfeld und sparte nicht mit Lob für das gesamte Kollektiv. Er betonte ausdrücklich, dass er im vergangenen Winter gemeinsam mit vielen neuen Gesichtern nach Istanbul gewechselt sei. Er fühle sich mit absolut jedem im Verein, den Mitspielern, den Mitarbeitern, dem Vorstand und den leidenschaftlichen Fans, extrem wohl. Dennoch verhehlte der Mittelfeldakteur nicht, dass die Integration aufgrund der massiven Kaderfluktuation im Winter eine große Herausforderung darstellt. Die Verantwortlichen versuchen derzeit, die Mannschaft komplett neu aufzubauen, da sehr viele Akteure den Klub im Januar verlassen haben. Er selbst arbeite weiterhin hart daran, sich voll und ganz an das Spielsystem des Trainers anzupassen, blickt jedoch voller Optimismus nach vorn und versprach den Anhängern, dass die nächste Saison großartig werde und man gemeinsam versuchen werde, sehr viel zu erreichen.

Foto: IHA
Mit seinen 24 Jahren sieht sich der beninische Nationalkicker in einer entscheidenden Entwicklungsphase, in der er das taktische Verständnis für den modernen Spitzenfußball immer besser verinnerlicht. Seine persönliche Entwicklung in den vergangenen Monaten bewertet er durchweg positiv, schielt langfristig jedoch auf die ganz große europäische Bühne. Er erklärte selbstbewusst, dass er sich gefühlt auf dem absoluten Höhepunkt seiner bisherigen Karriere befinde. Hundertprozentig sicher sei er sich dessen jedoch nicht, da es sein großer Lebenstraum bleibe, eines Tages in den fünf besten Ligen Europas aufzulaufen. In Panik gerate er angesichts dieses Ziels keineswegs, da er fest an seine Qualitäten glaube. Er wisse genau, dass er seine Träume durch kontinuierliche, stabile Arbeit Schritt für Schritt verwirklichen werde.
Hinter dem heutigen Leistungsträger, der mittlerweile 39-mal für die Nationalmannschaft von Benin auflief und dabei fünf Tore für die Eichhörnchen erzielte, liegt ein bitteres Kapitel. Da der Profi auch die nigerianische Staatsbürgerschaft besitzt, besaß er in seiner Jugend das Recht, für die Super Eagles aufzulaufen. Im Alter von 17 Jahren stand er kurz vor dem Sprung in die nigerianische U17-Nationalmannschaft, doch eine harte und höchst umstrittene Entscheidung der damaligen sportlichen Leitung zerstörte diesen Traum schlagartig. Diese Missachtung auf internationaler Ebene hinterließ bei dem jungen Sportler tiefe Spuren und eine bleibende Enttäuschung.
Die genauen Umstände dieser Absage schilderte der Mittelfeldstar nun mit emotionalen Worten. Er bestätigte, dass er damals unbedingt für die nigerianische Auswahl auflaufen wollte, die Reaktionen der Verantwortlichen ihn jedoch völlig fassungslos und traurig zurückließen. Der damalige Trainer konfrontierte ihn mit einer harten, metaphorischen Aussage abseits des sportlichen Leistungsprinzips. „Ja, ich wollte für die nigerianische U17-Mannschaft spielen, als ich 17 war, aber was mir gesagt wurde, überraschte und verärgerte mich wirklich. Der Trainer sagte mir wie ein Sprichwort, dass manche Leute abseits des Platzes bessere Spieler seien als ich, aber ich war auf dem Platz ein besserer Spieler als sie, und das habe ich sofort verstanden“, gestand der Profi sichtlich bewegt. Diese Erfahrung schloss für ihn die Tür zu Nigeria endgültig, motivierte ihn jedoch umso mehr, seinen Weg im internationalen Fußball erfolgreich fortzusetzen.
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