Tränenreicher Abschied von Dominique Heintz, Florian Kainz und Luca Kilian – „Es war mir eine Ehre“ | OneFootball

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·10. Mai 2026

Tränenreicher Abschied von Dominique Heintz, Florian Kainz und Luca Kilian – „Es war mir eine Ehre“

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Tränenreicher Abschied von Dominique Heintz, Florian Kainz und Luca Kilian – „Es war mir eine Ehre“

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Simon Bartsch

10 Mai, 2026

Beim letzten Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Heidenheim gab es in der bitteren Begegnung dann doch noch einen emotionalen Höhepunkt beim 1. FC Köln: Emotionaler Abschied für Dominique Heintz, Luca Kilian und Florian Kainz.

Spieler, Ex-Spieler, Staff, Familie und Freunde standen Spalier, Eric Martel brachte T-Shirts mit der Aufschrift „Maat es joot“ und die Südkurve bedankte sich bei den Akteuren mit besonderen Worten und Bannern. Dominique Heintz und Florian Kainz sind ein letztes Mal im Kölner Stadion aufgelaufen. Auch Luca Kilian wurde verabschiedet. Mit einer emotionalen Verabschiedung endet für die drei Spieler die Zeit bei den Geißböcken.

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Abschied von Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian

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Es waren noch 20 Minuten zu spielen, als sich das Stadion beim Stand von 1:2 in ein Tollhaus verwandelte. Der FC hatte zu diesem Zeitpunkt gerade mit Mühe das 1:3 verhindert, sportlich gab es also gerade wenig Grund zur Freude. Und doch erhoben sich die 50.000 Fans im Stadion – und ja, 50.000 inklusive Heidenheim-Anhänger. Denn es war der Moment, in dem Florian Kainz das letzte Mal das Spielfeld als aktiver Spieler im Kölner Stadion betrat. Der 32-Jährige hat bekanntlich sein Karriere-Ende bekannt gegeben. Nun klatschte ihn noch einmal Linton Maina besonders innig ab. Ärgerlich, dass sich die Kölner nur wenige Sekunden später das 1:3 fingen. Der Abschied fiel umso emotionaler aus. „Wir hatte so viele tolle und schreckliche Momente in dem Club erlebt“, sagte Thomas Kessler nach dem Spiel. „Du warst immer einer der Verantwortung übernommen hat. Vielen Dank für alles. Wann immer du in Köln bist, komm uns besuchen.“

Die Zeit beim FC dürfte insgesamt unvergessen für Kainz sein. Der Mittelfeldspieler hatte zumindest zahlreiche emotionale Erlebnisse. Kainz stieg mit den Kölner auf und ab, spielte europäisch, erlebte mit dem FC das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte, erzielte noch in dieser Saison seinen ersten direkten verwandelten Freistoß gegen den HSV – und auch zum Derbyhelden wurde der Mittelfeldspieler vor zwei Spielzeiten. „Ich muss mich bei vielen Leuten bedanken. Für die Organisation, dass wir so einen schönen Abschied bekommen“, sagte Kainz. „Ich möchte mich bei euch Fans bedanken. Es waren nicht immer gute Zeiten, wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen.“

„Der Aufstieg wurde dir genommen“

Kainz war im Januar 2019 vom SV Werder Bremen zu den Geißböcken gewechselt. Am Samstag absolvierte der Österreicher sein 205. Spiel für den FC. Der Mittelfeldspieler kam auf 28 Tore, bereitete 42 weitere vor. In dieser Spielzeit gab es allerdings nur noch wenige Einsatzminuten für Kainz. Zwar betonte der Routinier, dass das nicht der ausschlaggebende Grund für sein Karriere-Ende gewesen sei, dazu beigetragen dürfte es aber haben.

Auch Dominique Heintz bekam noch seine letzten Minuten, wurde in der 89. Minuten eingewechselt. Während Kainz seine Karriere beendet, wird der Innenverteidiger noch einmal woanders sein Glück suchen. Heintz kehrte im Sommer 2023 von Union Berlin zum FC zurück. Der Innenverteidiger übernahm sofort die Rolle des Ergänzungsspieler und identifizierte sich mit dieser auch. Auf den 32-Jährigen war aber immer Verlass. Wenn er spielte, meistens gut. Von 2015 bis 2018 hatte der Pfälzer bereits seine ersten drei Jahre beim FC, bevor der Abwehrspieler für drei Millionen Euro nach Freiburg wechselte. „Heintzi, bei dir fällt es mir besonders schwer, wir haben die Kabine geteilt“, sagte Kessler. „Der Aufstieg wurde dir genommen, weil der FC gerade Geld brauchte. Den haben wir uns letztes Jahr wieder geholt. Ihr seid immer hier zu Hause und alles alles Gute.“

„Ich möchte mich bei euch im Stadion und bei den Fans bedanken“, sagte Heintz mit den Tränen kämpfend. „Es war mir eine Ehre. Der FC wird immer einen teifen Platz in meinem Herzen haben. Das ist kein ‚Tschüss‘, es ist ein ‚bis bald‘.“

„Wir sehen uns bestimmt wieder“

Das sagte auch Luca Kilian. Der Abwehrspierl erlitt im vergangenen Sommer eine Kreuzband-Reruptur. Bereits der dritte Kreuzbandriss des Spielers. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft aus. „Leider hattest du einige Verletzungen, die auch dazu geführt haben, dass die Zeit beim FC nun endet“, sagte Kessler. Er hoffe, er werde bald wieder zurück sein und vielleicht noch einmal mit einer anderen Mannschaft im Kölner Stadion wiederkommen. „Wir sehen uns ganz bestimmt wieder“, sagte Kilian, der sich vor allem bei der aktiven Fanszene bedankte. Kilian lief 67 Mal für den FC auf, erzielte zwei Tore – vor allem das gegen Mainz ist unvergessen.

Alle drei gingen gemeinsam auf die Ehrenrunde – ein letztes Mal im Kölner Stadion, zumindest in dieser Konstellation. Und erhielten von den Fans ein „En unserem Veedel“.

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