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·17. Mai 2026

Trainer-Hammer bei Eintracht Frankfurt

Artikelbild:Trainer-Hammer bei Eintracht Frankfurt

Selten passt das Sprichtwort 'die Reißleine ziehen' so gut wie aktuell bei der Frankfurter Eintracht. Nach nur 14 Bundesliga-Spielen im Amt muss Cheftrainer Albert Riera schon wieder gehen.

Unter dem 44-Jährigen lief es sportlich nicht besser als unter Vorgänger Dino Toppmöller. Dazu sorgte Riera neben dem Platz und im Umgang mit seinen Spielern für reichlich Zündstoff. Nach dem enttäuschenden Saisonende folgte nun am Tag nach dem letzten Spieltag der Saison der klare Schnitt und die Trennung von Riera.


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EIntracht trennt sich von Trainer Riera

Sportvorstand Markus Krösche zum Trainer-Aus am Main: "Nach intensiven Gesprächen sind wir gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Albert Riera hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen und sich mit großem Fleiß und hohem Engagement in den Dienst von Eintracht Frankfurt gestellt. Albert und sein Team haben uns durch ihre akribische Arbeit zudem wertvolle Impulse gegeben, wofür wir uns ausdrücklich bedanken möchten. Gleichzeitig sind wir nach einer offenen und ehrlichen Analyse der sportlichen Entwicklung zu dem Schluss gekommen, dass wir zur kommenden Saison einen anderen Weg einschlagen möchten. Wir wünschen Albert Riera sowie Pablo Remon Arteta und Lorenzo Dolcetti für ihre private und berufliche Zukunft alles Gute."

Rieras Vertrag in Frankfurt ist bis Sommer 2028 gültig. Entsprechend dürfte bei Auflösung eine satte Abfingung winken. Das Risiko, das Sportvorstand Markus Krösche mit seiner Verpflichtung einging, hat sich definitiv nicht gelohnt. Vor seinem Wechsel nach Frankfurt war Riera noch ein recht unbeschriebenes Trainer-Blatt. Bis auf ein Intermezzo in Bordeaux trainierte er nur in Slowenien als Chefcoach. An Ex-Klub NK Celje hatte die Eintracht für Riera dem Vernehmen nach sogar eine Ablöse zahlen müssen, die bei rund 1,3 Millionen Euro plus Boni gelegen haben soll.

Riera über SGE-Aus

Albert Riera über sein Aus bei der Eintracht: "Der Klub und ich haben einvernehmlich entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden. Ich übernehme als Trainer die Verantwortung für die sportlichen Ergebnisse, und mein einziger Fokus lag in dieser Zeit darauf, die Mannschaft zu verbessern und erfolgreich zu machen. Ich hatte das Gefühl, den Klub und die Spieler schützen zu müssen, und ich würde jederzeit wieder genauso handeln. Denn ich war überzeugt, dass dies notwendig war, um den Fokus ganz auf den sportlichen Erfolg zu richten. Persönliche Interessen spielten für mich dabei keine Rolle. Mein Ziel war, ist und wird immer dasselbe bleiben: die Spieler weiterzuentwickeln und erfolgreich zu sein. Ich bin dankbar, Teil der Geschichte von Eintracht Frankfurt gewesen zu sein, und wünsche dem Klub für die Zukunft nur das Beste.“

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