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·26. Mai 2026

Trainer lässt Vertragsfrage beim VfL Bochum offen

Artikelbild:Trainer lässt Vertragsfrage beim VfL Bochum offen

Uwe Rösler will eine Verlängerung seines Vertrags beim VfL Bochum nicht aktiv einfordern. Im Interview mit der WAZ erklärte der 57-Jährige, er sehe es nicht als seine Aufgabe an, in dieser Frage Druck auszuüben.

Vom Tabellenkeller auf Platz neun in einer halben Saison

Rösler hatte den VfL Bochum am 6. Oktober als dritter Trainer der Saison übernommen, nachdem Dieter Hecking entlassen und David Siebers als Übergangslösung eingesetzt worden war. Bochum stand damals ganz unten in der Tabelle. Am Ende der Spielzeit belegten die Westfalen Rang neun und sicherten damit souverän den Zweitligaverbleib.


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Torhüter Andreas Luthe hatte zuletzt öffentlich eine harte Vorbereitung unter Rösler angekündigt und dem Trainer dabei vollstes Vertrauen ausgesprochen. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, weshalb eine Verlängerung ohnehin keine Dringlichkeit besitzt. Rösler selbst betonte in der WAZ, er fühle sich in Bochum sehr wohl und lobte die Arbeitsatmosphäre im Klub.

Klubführung am Zug

Rösler beschrieb seine Haltung zuletzt mit eindeutigen Worten. „Ich bin nicht in der Position, das zu fordern. Der Verein wird auf mich zukommen, wenn sie es für richtig erachten und mit mir weiterarbeiten wollen." Vor seiner Zeit in Bochum war der gebürtige Altenburger drei Jahre lang beim dänischen Erstligisten Aarhus GF tätig, wo er dreimal in Folge die Top Sechs erreichte. In der Bundesliga war er zuletzt als Trainer bei Fortuna Düsseldorf aktiv, wo er den Abstieg damals jedoch nicht verhindern konnte.

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