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·15. Juni 2026

Trainer während der WM gefeuert – Wann gab es das?

Artikelbild:Trainer während der WM gefeuert – Wann gab es das?

1:5 gegen Schweden in Gruppe F in Monterrey – Tunesien zog direkt im Anschluss die Reißleine und trennte sich von Nationaltrainer Sabri Lamouchi. Ein Trainer, der während der laufenden WM oder direkt im Vorfeld gefeuert wurde – Mit diesem Schicksal steht der Franzose nicht allein.

Tunesien – Dass die „Adler von Karthago“ nicht zum unmittelbaren Favoritenkreis dieser WM zählen würden, davon konnte sich unser Redakteur am 1. Juni 2026 beim 0:1 der Tunesier gegen Österreich in Wien live im Stadion überzeugen.


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Trainer während der WM gefeuert – Wann gab es das?

Das erste WM-Spiel gegen Schweden bestätigte diesen Eindruck.

  • Es war Tunesiens höchste Niederlage bei einer Weltmeisterschafts-Endrunde.
  • Bei der siebten WM-Teilnahme droht zum siebten Mal das Vorrunden-Aus.
  • Sabri Lamouchi (54) hatte das Team erst am 14. Januar 2026 von Sami Trabelsi übernommen – und ist nach 152 Tagen und nur fünf absolvierten Spielen am Ende.
  • 0,80 Zähler pro Spiel betrug sein Punkteschnitt.

„Es laufen Planungen, Mondher Kebaier als neuen Nationaltrainer zu berufen“, schrieb der Transfermarkt-Journalist Fabrizio Romano bei X, „das hat der tunesische Verband bestätigt.“

Gefeuert, weil er mit Real Madrid verhandelte…

Bestätigt ist seit Montag auch der fünfte Trainerwechsel während oder unmittelbar vor einer Weltmeisterschaft.

Wie Julen Lopetegui. Der Nationaltrainer Spaniens wurde 2018 zwei Tage vor dem WM-Start in Russland entlassen, da er ohne Kenntnis des spanischen Fußball-Verbandes mit Real Madrid verhandelt hatte.

  1. Fernando Hierro übernahm.
  2. Spanien scheiterte im Achtelfinale an Gastgeber Russland im Elfmeter-Krimi von Moskau.

Dass ein Trainer während der WM entlassen wird, das hat es auch in Tunesien schon einmal gegeben.

1998 schieden die Nordafrikaner in einer Vorrunden-Gruppe mit England, Rumänien und Kolumbien als Letzter aus und trennten sich nach der Gruppenphase von dem Polen Henryk Kasperczak (79), den man 2015 zurückholte.

Ebenfalls während der WM 1998 in Frankreich gefeuert: Südkoreas Fußball-Idol Bum-kun Cha.

Der heute 73-Jährige, Legende von Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen (DFB-Pokalsieger 1981, UEFA-Cup-Sieger 1980 und 1988) wurde nach dem zweiten Vorrundenspiel, 0:5 gegen die Niederlande in Marseille, von seinen Aufgaben entbunden.

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