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·23. März 2026

Trainerstuhl als Schleudersitz: Sevilla schmeißt (schon wieder) den Coach raus

Artikelbild:Trainerstuhl als Schleudersitz: Sevilla schmeißt (schon wieder) den Coach raus

Der FC Sevilla läuft den sportlichen Erwartungen seit Jahren weit hinterher. Nun muss einmal mehr ein Übungsleiter seinen Hut nehmen.

Der FC Sevilla verkündete im vergangenen Mai die Verpflichtung von Matias Almeyda als neuem Chefcoach und Nachfolger von Joaquín Caparrós. Der fünfmalige Europa-League-Sieger stattete den Argentinier mit einem Vertrag bis 2028 aus.


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Nach noch nicht einmal einem Jahr wird die Zusammenarbeit nun beendet. "Der Verein möchte Matias Almeyda und seinem Team für ihren Einsatz und ihre Professionalität danken", teilten die Andalusier auf ihrer Webpräsenz mit.

Almeyda betreute den Traditionsverein in LaLiga 29 Partien, unter seiner Anleitung wurde lediglich ein Punkteschnitt von 1,07 eingefahren – zu wenig für den stolzen Klub, der als Tabellen 15. mit nur drei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz um den Erhalt in der Liga kämpft.

Übernimmt Luis Garcia Plaza?

Wie Cadena Cope berichtet, soll Luis Garcia Plaza (coachte bereits Levante, Mallorca und zuletzt Alaves) übernehmen. Ob er sich auf dem Trainerstuhl Sevilla länger halten kann als seine Vorgänger?

Sevilla beschäftigte seit Oktober 2022 ganze sieben Trainer, keiner von ihnen war länger als ein Jahr im Amt, der letzte Übungsleiter, der langfristig arbeiten konnte, war Julen Lopetegui (2019 bis 2022).

Nach Lopeteguis Abschied aus Andalusien – er ging zu den Wolverhampton Wanderers in die Premier League, trainierte danach West Ham United und ist aktuell Nationaltrainer von Katar – versuchten sich Jorge Sampaoli, Jose Luis Mendilibar, Diego Alonso, Quique Sanchez Flores, Xavi Pimienta, Joaquín Caparrós – und zuletzt Almeyda.

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