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·18. Juli 2026

Transfer-Beben oder heiße Luft? Französisches Blatt sorgt für Mega-Wirbel um Olise

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Die angesehene französische Sportzeitung L'Équipe sorgt mit einer plakativen Titelseite für gewaltiges Aufsehen. "Lust auf Madrid“, titelte das Blatt in großen Buchstaben über Michael Olise. Laut dem Bericht soll der 24-jährige Offensiv-Zauberer bei der laufenden Weltmeisterschaft in Nordamerika intern keinen Hehl aus seinem Wunsch gemacht haben, künftig im Trikot von Real Madrid aufzulaufen. Bei seinen französischen Nationalmannschaftskollegen – und amtierenden Real-Profis – Kylian Mbappé, Aurélien Tchouaméni und Ibrahima Konaté habe sich Olise demnach bereits intensiv über das Leben bei den Königlichen informiert. Ein brisantes Detail, das inzwischen auch von der Bild-Zeitung so bestätigt wurde.

Bayerns Bosse bleiben cool – Perez gibt sein Wort

Wer nun aber glaubt, an der Säbener Straße würden die Alarmglocken schrillen, der irrt gewaltig. Die Chefetage des FC Bayern München reagiert auf das mediale Trommelfeuer aus Frankreich und Spanien völlig gelassen. Das deckt sich auch mit der Einschätzung von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Gegenüber der BILD stellte der TV-Experte klar: "Persönlich kann ich verstehen, dass man für Real Madrid spielen möchte. Jeder Spieler möchte irgendwann einmal für Real Madrid spielen. Aber Bayern wird sich auf gar keine Gespräche einlassen. Sie werden über die Schlagzeilen einfach nur lachen.“ Die Wahrscheinlichkeit, dass Olise tatsächlich für Real aufläuft, schätzt Matthäus demnach als verschwindend gering ein. Nach übereinstimmenden Medienberichten, unter anderem von Sky Sport, fühlt sich der Rekordmeister in der Causa Olise ohnehin extrem sicher und keinesfalls erpressbar. Ein zentraler Grund dafür ist das exzellente, vertrauensvolle Verhältnis zu den Madrilenen. Real-Präsident Florentino Perez höchstpersönlich soll der Münchner Führungsebene abseits offizieller Dementis fest zugesichert haben, in diesem Sommer keinen Transfer-Vorstoß bei dem Flügelspieler zu planen.


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Upamecano leistet Überzeugungsarbeit

Fakt ist zudem: Weder Olise selbst noch sein Management haben bei Sportvorstand Max Eberl einen Wechselwunsch hinterlegt. Im Gegenteil, der Franzose soll intern kommuniziert haben, dem deutschen Rekordmeister treu bleiben zu wollen. Daran hat offenbar auch sein Landsmann und Bayern-Teamkollege Dayot Upamecano einen nicht unerheblichen Anteil. Der Innenverteidiger soll in den vergangenen Wochen intensive Lobbyarbeit geleistet haben, um Olise die Vorzüge Münchens und die ambitionierten Ziele des Vereins immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Mega-Vertrag statt Madrid-Flucht?

Anstatt einen Transfer für kolportierte Summen jenseits der 200 Millionen Euro zu verhandeln, bereitet Eberl offenbar den ganz großen Coup vor. Der FC Bayern möchte den ohnehin noch bis 2029 laufenden Vertrag des Superstars, der aktuell einen Marktwert von rund 150 Millionen Euro hat vorzeitig bis ins Jahr 2031 verlängern. Olise, der in der abgelaufenen Bundesliga-Saison unfassbare 15 Tore und 20 Vorlagen in 32 Spielen lieferte, würde mit einer Unterschrift in die Gehaltsriege der absoluten Top-Verdiener um Harry Kane und Jamal Musiala aufsteigen. Die kolportierten 25 Millionen Euro Jahresgehalt dürften ein starkes Argument sein, um das Transfer-Theater endgültig zu beenden.

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