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·28. August 2026
Transfer-Drama im Endspurt: Grätscht Freiburg der Eintracht dazwischen?

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·28. August 2026

Das 20-jährige Offensiv-Talent Louey Ben Farhat gilt als einer der größten Gewinner der vergangenen Zweitliga-Saison. Sein Marktwert schoss nach starken Leistungen im Trikot des Karlsruher SC auf stolze zehn Millionen Euro in die Höhe. Längst ist das extrem dribbel- und pressingstarke Juwel auf dem Radar diverser Erstligisten gelandet. Bereits seit Wochen ranken sich intensive Gerüchte um einen Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Die SGE und die Spielerseite sollen bereits im Juni eine vollständige mündliche Einigung erzielt haben. Ben Farhat betonte mehrfach, dass sein Herzenswunsch ein Wechsel an den Main sei.
Doch trotz der klaren Absichtserklärung des Spielers hakt der Transfer seit Wochen massiv. Der Grund liegt in den unterschiedlichen finanziellen Vorstellungen beider Vereine. Während Frankfurt dem Vernehmen nach ein letztes Angebot von rund neun Millionen Euro abgab, pocht der KSC vehement auf eine zweistellige Millionen-Ablöse. Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann hatte bereits im Sommer klargemacht: "Wir haben uns ganz klar positioniert, dass es einen Preis hat." Da der gebürtige Waiblinger beim KSC noch langfristig bis 2029 unter Vertrag steht, haben die Karlsruher Verantwortlichen zudem keinerlei Verkaufsdruck. Entsprechend sollen die Badener auch auf eine Weiterverkaufsbeteiligung pochen.
Diese zähe Hängepartie ruft nun offenbar hochkarätige Konkurrenz auf den Plan. Wie der Transfer-Experte Florian Plettenberg von Sky exklusiv berichtet, ist plötzlich der SC Freiburg in den Poker eingestiegen.Die Breisgauer befinden sich demnach bereits in konkreten und laufenden Gesprächen mit dem Spielerlager. Ein herber Rückschlag für die Frankfurter Verantwortlichen, die nun mitansehen müssen, wie die Konkurrenz ihnen den begehrten Wunschspieler quasi auf den letzten Metern vor der Nase wegschnappen könnte. Auch für Ben Farhat selbst ist die anhaltende Hängepartie eine echte Belastungsprobe. In den bisherigen drei Pflichtspielen der neuen Saison kam der Youngster beim KSC lediglich als Joker zum Einsatz. "Auch der Bursche befindet sich in einer für ihn herausfordernden Situation", betonte KSC-Trainer Maximilian Senft, der sich vor dem Schließen des Transferfensters am 1. September professionell auf "alle Szenarien" vorbereitet. Es bleiben extrem spannende Tage bis zum Deadline Day.
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