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·12. September 2026

Transfer-Eklat in London: Richarlisons Wechsel zu Vasco da Gama geplatzt

Artikelbild:Transfer-Eklat in London: Richarlisons Wechsel zu Vasco da Gama geplatzt

Der erhoffte Ausweg nach Südamerika ist dicht:

Der Wechsel von Tottenham-Stürmer Richarlison zu Vasco da Gama ist auf den letzten Metern gescheitert.


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Wie die

BBC

berichtet, konnten sich die Spurs und der brasilianische Traditionsverein zwar auf eine Ablösesumme verständigen, doch die Verhandlungen über die persönlichen Vertragsbedingungen des 29-jährigen Angreifers scheiterten krachend. Für den Nationalspieler droht nun eine monatelange Zwangspause im Abseits.

Deadlock an der White Hart Lane: Trennung ohne Ausweg

Die Situation rund um den Offensiv-Star gleicht einer sportlichen Sackgasse. Tottenham-Trainer Roberto De Zerbi hatte bereits vor Schließung des europäischen Transferfensters unmissverständlich klargestellt, dass Richarlison in seinen Planungen keine Rolle mehr spielt. Das Tischtuch zwischen Verein und Spieler ist nach einem turbulenten Spätsommer endgültig zerschnitten:

  1. Finanzielle Hürde: Vasco bot die sportliche Rettung vor dem brasilianischen Transferschluss, doch Richarlison war offenbar nicht bereit, die massiven Gehaltseinbußen für ein Engagement in Rio de Janeiro zu akzeptieren.
  2. Geplatzte Alternativen: Zuvor lehnte der Brasilianer am Deadline Day bereits eine 35-Millionen-Pfund-Rückkehr zum FC Everton ab; auch Avancen aus Trabzonspor verliefen im Sande.
  3. Vertragskonflikt: Richarlison forderte laut übereinstimmenden Medienberichten die entschädigungslose Auflösung seines noch neun Monate laufenden Vertrags und schaltete sogar die FIFA ein – die Spurs-Bosse verweigern eine Abfindungszahlung jedoch strikt.

Taktisches Vakuum: De Zerbi zieht die Reißleine

Sportlich hat die Causa Spurs-intern längst Tatsachen geschaffen. De Zerbi strich den Stürmer rigoros aus dem offiziellen 25-Mann-Kader für die Premier League. Richarlison hält sich derzeit lediglich bei der U21 der Londoner fit:

  1. Fehlender Tactical Fit: De Zerbis System verlangt im Pressing maximale kognitive Disziplin, variables Anlaufen der Halbräume und technisch sauberes Kombinationsspiel – Komponenten, die der verletzungsanfällige Brasilianer in der Vorbereitung nicht mehr auf den Platz brachte.
  2. Fokus auf Konkurrenten: Mit der anstehenden Rückkehr von Dominic Solanke sowie jungen Offensivkräften im Kader sieht De Zerbi im Zentrum keinerlei personellen Engpass, der eine Begnadigung rechtfertigen würde.
  3. Trainer-Abrechnung: De Zerbi betonte öffentlich, er habe „alles versucht, um ihn zu überzeugen“, doch die Vorkommnisse der vergangenen 45 Tage machten eine weitere Zusammenarbeit unmöglich.

Prognose: Warteschleife bis zum Winterfenster

Durch das Scheitern des Vasco-Deals ist das Schicksal des Seleção-Angreifers besiegelt: Richarlison wird bis mindestens Januar 2027 auf der Tribüne des Tottenham Hotspur Stadiums schmoren, da er für keinen Pflichtspielwettbewerb spielberechtigt ist.

Für einen Angreifer seiner Kragenweite ist dieser Stillstand ein sportliches Desaster. Erst im Winter-Transferfenster bietet sich die nächste Chance, das Londoner Missverständnis über einen festen Transfer oder eine Leihe zu beenden. Bis dahin bleibt Richarlison der mit Abstand teuerste Trainingsgast an der Hotspur Way.

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