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·23. Juli 2026
Transfer-Frust beim BVB? „Sie haben schon Druck“

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·23. Juli 2026

Nach den bisherigen Entwicklungen auf dem Transfermarkt wächst beim BVB die Unruhe. Mehrere Führungsspieler wollen Klarheit über die Kaderplanung.
Borussia Dortmund steht auf dem Transfermarkt zunehmend unter Zugzwang. Während mehrere Leistungsträger den Verein verlassen haben, warten die Schwarz-Gelben weiterhin auf namhafte Verstärkungen. Die ausbleibenden Transfers sorgen inzwischen offenbar nicht nur bei den Fans, sondern auch innerhalb der Mannschaft für Gesprächsstoff.
Nach Informationen von Sky wollen mehrere erfahrene Profis während der Asien-Reise das Gespräch mit Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book suchen. Hintergrund ist die Unsicherheit über die sportliche Ausrichtung des Klubs und die bislang nur schleppend voranschreitende Kaderplanung. Sky-Reporter Patrick Berger erklärte dazu: „Es soll auch ein paar Spieler geben, die in Japan das Gespräch suchen wollen mit Lars Ricken und Ole Book, um vorzufühlen, wohin es eigentlich geht.“
Vor allem Führungsspieler wie Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton, Gregor Kobel, Julian Ryerson und Serhou Guirassy sollen wissen wollen, welche Qualität der BVB bis zum Ende der Transferperiode noch verpflichtet. Schließlich haben die Dortmunder mit Julian Brandt bereits einen wichtigen Offensivspieler verloren, während Karim Adeyemi zum FC Barcelona gewechselt ist. Hinzu kommen die Abgänge von Niklas Süle und Salih Özcan, deren Verträge nicht verlängert wurden.
Auf der Zugangsseite stehen bislang lediglich die Talente Joane Gadou, Justin Lerma und Kaua Prates. Alle drei gelten als vielversprechend, haben jedoch noch nicht bewiesen, dass sie dem BVB sofort weiterhelfen können. Ein erfahrener Neuzugang fehlt bislang komplett.

Foto: Getty Images
Intern wächst deshalb offenbar der Wunsch nach einem Signal auf dem Transfermarkt. Ricken hatte bereits angekündigt, noch zwei oder drei hochwertige Verstärkungen verpflichten zu wollen. Bis zum Ende des Transferfensters bleibt zwar noch Zeit, dennoch steigt der Druck auf die Verantwortlichen.
Patrick Berger sieht das ähnlich: „Sie haben schon Druck, das merken sie, aber sie geben es nach außen hin nicht wirklich zu.“ Für Entspannung könnte der Transfer von Konstantinos Karetsas sorgen. Mit dem 18 Jahre alten Offensivtalent vom KRC Genk soll sich der BVB bereits grundsätzlich einig sein. Die Verhandlungen zwischen den Vereinen laufen jedoch weiter. Sollte der Deal zeitnah abgeschlossen werden, könnte das nicht nur die sportliche Qualität des Kaders erhöhen, sondern auch die Sorgen innerhalb der Mannschaft deutlich verringern.
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