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·10. August 2026

Transfer-Poker um Palacios: Ipswich schlägt offiziell zu – vier weitere Klubs im Rennen um Leverkusen-Star

Artikelbild:Transfer-Poker um Palacios: Ipswich schlägt offiziell zu – vier weitere Klubs im Rennen um Leverkusen-Star

Exequiel Palacios steht offenbar unmittelbar vor dem Abschied von Bayer 04 Leverkusen. Wie Transferexperte Fabrizio Romano am Montagmorgen bestätigte, hat Ipswich Town ein offizielles Angebot für den argentinischen Nationalspieler beim Bundesligisten eingereicht. Der Poker um den 27-Jährigen hat damit offiziell begonnen – und er verspricht, hitzig zu werden.

Romano zufolge ist Palacios eines der Hauptziele von Ipswich Town in diesem Sommer. Der Premier-League-Klub macht Ernst und versucht, sich den Argentinier vor der starken Konkurrenz zu sichern: Neben Ipswich sollen vier weitere Klubs aus der Premier League und der Bundesliga konkretes Interesse angemeldet haben. Der Bieterkampf um einen der gefragtesten defensiven Mittelfeldspieler Europas ist eröffnet.


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Millionendeal am Horizont

Über die genaue Ablösesumme ist offiziell noch nichts bekannt, jedoch kursierten zuletzt Zahlen um die 40 Millionen Euro als realistischer Rahmen für einen möglichen Deal. Leverkusen, das Palacios 2021 von River Plate verpflichtete, hält den Argentinier noch bis 2030 unter Vertrag – der Werkself kommt damit eine starke Verhandlungsposition zu.

Doch die Zeichen stehen auf Abschied. Palacios soll dem Vernehmen nach selbst auf einen Wechsel drängen, sein Herz dabei klar in Richtung Premier League schlagen. Berichten zufolge soll er sogar einer Gehaltsreduzierung von rund 25 Prozent zugestimmt haben – ein unmissverständliches Signal. Hintergrund ist Leverkusens verpasste Champions-League-Qualifikation in der abgelaufenen Saison: Für einen Spieler mit Palacios‘ Ambitionen fehlt damit die europäische Bühne auf höchstem Niveau.

Viereinhalb Jahre Werkself – ein Spieler, ein Denkmal

Palacios hat die Leverkusener Werkself in den vergangenen viereinhalb Jahren wie kaum ein anderer Spieler im defensiven Mittelfeld geprägt. In mehr als 150 Pflichtspielen für Bayer 04 war er ein Garant für Stabilität, Zweikampfstärke und spielerische Klasse. Vor allem ist er untrennbar mit dem Märchen der Saison 2023/24 verbunden: Als Teil des historischen Kaders von Trainer Xabi Alonso blieb er mit Leverkusen die gesamte Bundesliga-Saison ohne Niederlage – ein beispielloser Rekord in der Geschichte der Bundesliga. Das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal krönte diese außergewöhnliche Spielzeit.

Auch auf internationaler Bühne kennt der Argentinier keinen Misserfolg. Mit der Albiceleste gewann Palacios 2022 in Katar den Weltmeistertitel. Sein Marktwert, seine Erfahrung und seine Anpassungsfähigkeit machen ihn zu einem der attraktivsten Mittelfeldspieler auf dem europäischen Markt – entsprechend hart dürfte der Transferpoker in den kommenden Tagen werden.

Wer setzt sich durch?

Für Ipswich Town wäre die Verpflichtung von Palacios ein echter Transfercoup. Der Klub aus dem Süden Englands hat sich nach dem Aufstieg in der Premier League etabliert und will mit namhaften Zugängen die Kader-Qualität weiter steigern. Allerdings ist die Konkurrenz aus der Premier League und der Bundesliga nicht zu unterschätzen – vier weitere Interessenten belegen eindrucksvoll die Begehrtheit des Argentiniers.

Leverkusen dürfte seinerseits versuchen, einen möglichen Palacios-Erlös strategisch zu reinvestieren und die Lücke im Mittelfeld zu schließen. Trainer Xabi Alonso baut in diesem Sommer systematisch um – ein Abgang von Palacios würde die Planungen des Klubs beschleunigen. Ob Ipswich Town das Rennen macht oder ein anderer Interessent den Zuschlag erhält, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden. Das Transferfenster schließt am 31. August – die Zeit drängt.

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