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·11. August 2026
Transfer-Zoff um Alvarez: Atletico-Star drängt auf Barça-Wechsel

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·11. August 2026

Im Transferpoker um Julián Álvarez spitzt sich die Lage offenbar dramatisch zu. Der argentinische Angreifer möchte Atlético Madrid verlassen und zum FC Barcelona wechseln. Um seinen Wunsch durchzusetzen, ist der 26-Jährige laut einem Bericht der Mundo Deportivo inzwischen sogar bereit, auf Konfrontationskurs mit seinem aktuellen Arbeitgeber zu gehen.
Álvarez soll demnach am Montag ein persönliches Gespräch mit Atlético-Trainer Diego Simeone gesucht haben. Dabei wollte der Weltmeister den Coach darum bitten, ihm keine Steine in den Weg zu legen und seinen Wechsel nach Barcelona zu ermöglichen.
Zu dem geplanten Treffen kam es allerdings nicht. Simeone soll zwei freie Tage genutzt haben, um nach Ibiza zu reisen, und war deshalb nicht vor Ort. Eine Situation, die bei Álvarez offenbar für erheblichen Unmut sorgte.
Nach Informationen der Mundo Deportivo reagierte der Angreifer verärgert und soll gegenüber Atlético eine unmissverständliche Botschaft hinterlegt haben: „Rechnet nicht mit mir.“
Damit würde Álvarez den Druck auf die Rojiblancos im Transferpoker erheblich erhöhen. Bislang hatte Atlético einen Verkauf seines Stürmers konsequent abgelehnt. Barcelona wiederum beschäftigt sich schon länger intensiv mit einer Verpflichtung des Argentiniers und sieht in ihm eine mögliche langfristige Lösung für das Sturmzentrum.
Der Spieler selbst scheint inzwischen ebenfalls klar positioniert zu sein. Álvarez möchte dem Bericht zufolge unbedingt nach Barcelona und wäre offenbar bereit, für diesen Wunsch einen offenen Konflikt mit seinem aktuellen Klub in Kauf zu nehmen.
Besonders brisant ist dabei eine weitere Behauptung des Angreifers. Nach Angaben der Mundo Deportivo beruft sich Álvarez auf eine Zusage, die ihm Atlético bereits im Februar gegeben haben soll.

Foto: Getty Images
Demnach sei dem Argentinier zugesichert worden, dass er den Verein in diesem Sommer verlassen dürfe. Sollte es eine solche Vereinbarung tatsächlich gegeben haben, dürfte Álvarez nun darauf pochen, dass Atlético sein damaliges Versprechen einhält.
Genau dieser Punkt könnte in den kommenden Gesprächen entscheidend werden. Atlético hat sportlich wenig Interesse daran, einen seiner wichtigsten Offensivspieler abzugeben. Gleichzeitig wird es für die Madrilenen schwieriger, an Álvarez festzuhalten, sollte dieser seinen Wechselwunsch öffentlich beziehungsweise intern mit Nachdruck vertreten.
Für den FC Barcelona sind die jüngsten Entwicklungen grundsätzlich positiv. Die Katalanen wollen ihre Offensive weiter verstärken und haben Álvarez als eines ihrer großen Transferziele ausgemacht. Der klare Wunsch des Spielers könnte Barça bei möglichen Verhandlungen mit Atlético zumindest indirekt in die Karten spielen.
Von einer Einigung zwischen den Vereinen kann bislang allerdings keine Rede sein. Atlético müsste zunächst überhaupt seine Bereitschaft signalisieren, ernsthaft über einen Verkauf zu verhandeln.
Der Poker erreicht damit eine neue Eskalationsstufe. Álvarez scheint seine Entscheidung getroffen zu haben und möchte nach Barcelona. Nach dem geplatzten Treffen mit Simeone erhöht der Argentinier nun offenbar deutlich den Druck auf Atlético – und erinnert die Verantwortlichen gleichzeitig an eine angebliche Wechsel-Zusage aus dem Februar.







































