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·18. Juni 2026
Transferduell um Summerville: PSG steigt in den Poker ein

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Manchester United bekommt im Werben um Crysencio Summerville unerwartete Konkurrenz aus Paris. Wie Fabrizio Romano berichtet, hat Paris Saint-Germain bei West Ham United angerufen, um sich nach einem Wechsel des niederländischen Flügelspielers zu erkundigen. Der Hammers-Star, der bereits im WM-Auftaktspiel gegen Japan getroffen hat, dürfte den Klub in jedem Fall verlassen.
Romano berichtet, dass ein Abgang Summervilles inzwischen als sicher gilt, da sowohl Manchester United als auch PSG Interesse zeigen. Die Champions-League-Sieger bereiten sich auf einen möglichen Abschied von Bradley Barcola vor und haben den 24-Jährigen als dessen Ersatz im Blick.
Bei United wiederum könnte Summerville als Ersatz für Marcus Rashford dienen, der eine Ausstiegsklausel von 40 Millionen Pfund besitzt und den Klub im Sommer wohl verlassen wird. Neben Summerville hat United bereits Mateus Fernandes als Top-Ziel für das Mittelfeld ausgemacht.
Summerville war 2024 für rund 29,3 Millionen Euro von Leeds United zu West Ham gewechselt und hatte einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. In der abgelaufenen Saison erzielte er fünf Tore und zwei Vorlagen in der Premier League, konnte den Abstieg der Hammers jedoch nicht verhindern.
Mit den Niederlanden gab er erst kurz vor der WM sein Debüt und gehört nun zum Kader bei der Weltmeisterschaft, wo er bereits im Auftaktspiel gegen Japan getroffen hat.
Daniel Kretinsky wird durch den Kauf eines zusätzlichen Anteils der Familie Gold zum größten Anteilseigner bei West Ham und steigt damit auf 43 Prozent, mehr als die aktuellen 38,8 Prozent von David Sullivan. Sullivan war als Co-Vorsitzender zurückgetreten, nachdem ihm mitgeteilt worden war, dass historische Fehlverhaltensvorwürfe gegen ihn veröffentlicht werden sollten.
Kretinsky und Vanessa Gold erklärten in einer gemeinsamen Stellungnahme, ihr Hauptaugenmerk liege nun auf der Stabilisierung des Klubs, dem Erhalt möglichst vieler Schlüsselspieler und der sofortigen Rückkehr in die Premier League unter Trainer Nuno Espírito Santo. West Ham muss in diesem Sommer dennoch erhebliche Einnahmen durch Spielerverkäufe generieren, um den Wiederaufstieg finanziell abzusichern.







































