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·12. September 2026
Transferfenster zu, Probleme offen: Richarlison bleibt Tottenham-Baustelle

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·12. September 2026

Der Brasilien-Rückkehr von Richarlison (29) ist gescheitert. Klub und Spieler kamen nicht überein. Tottenham droht nun ein ablösefreier Abschied des Nationalstürmers.
Tottenham Hotspur und Vasco da Gama hatten sich nach Informationen von BBC Sport bereits auf eine Ablöse für Richarlison verständigt. Gescheitert ist der Transfer dem Vernehmen nach an den persönlichen Konditionen.
Richarlison soll letztendlich nicht dazu bereit gewesen sein, einen deutlichen Gehaltverlust zu akzeptieren. Damit deutet vieles auf einen Verbleib des Mittelstürmers in Nordlondon hin – obwohl er seinen Wechselwunsch seit Wochen hinterlegt hat. Ende August hatte Cheftrainer Roberto De Zerbi (47) erklärt, dass Richarlison schon oft gesagt habe, er wolle gehen.
Dieses Mal will der Südamerikaner wirklich weg, eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub Everton scheiterte Ende August. Jetzt ist die Brasilien-Heimkehr ebenfalls platzt. Hoffen dürfen die Spurs noch auf ein Angebot aus Saudi-Arabien. In der Pro League sind Transfers noch bis Mitte Oktober möglich.
Sportlich spielt der Brasilianer derzeit keine Rolle. In der laufenden Spielzeit steht ein Pflichtspieleinsatz über 68 Minuten zu Buche. In der Vorsaison war er mit zwölf Treffern und sechs Vorlagen in 43 Partien noch bester Torschütze des Klubs.
Richarlison wechselte 2022 für 58 Millionen Euro vom FC Everton nach London. Seither absolvierte er 134 Pflichtspiele für Tottenham (32 Tore, 15 Vorlagen). Sein Vertrag läuft noch bis 2027 – kommt es im Winter zu keinen Transfer, werden die Spurs ihn im kommenden Sommer ablösefrei verlieren.
Bei Vasco da Gama hätte Richarlison es mit Claudio Spinelli (29; 32 Einsätze und sechs Tore) und Brenner (24 Partien und vier Treffer) als Konkurrenten zu tun bekommen. Der Klub aus Rio steht nach 25 Spieltagen mit 25 Punkten nur auf Rang 17 der brasilianischen Série A.
Für Tottenham geht es am Samstag (18.30 Uhr) in der Premier League gegen Everton weiter – ausgerechnet gegen den Klub, zu dem Richarlison zuletzt wechseln sollte. Dann ohne den wechselwilligen Stürmer, dessen Berater zuletzt versucht haben soll, eine Vertragsauflösung aus "sportlich triftigem Grund" zu erwirken. Roberto de Zerbi hatte den Südamerikaner nach dem 1. Spieltag aus dem Kader gestrichen.


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