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·29. November 2025
Transferpoker um Guehi: Bayern hat bessere Chancen als gedacht

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·29. November 2025

Der Name Marc Guehi begleitet den FC Bayern seit Monaten, und je näher der Sommer 2026 rückt, desto heißer wird die Spur. Der englische Nationalspieler von Crystal Palace gilt als einer der begehrtesten Innenverteidiger Europas. Übereinstimmende Medienberichte haben immer wieder betont, wie hoch der FCB den 25-Jährigen einschätzt. Nun bestätigt sich: Bayern hat im Rennen um Guehi deutlich bessere Karten, als viele in England zuletzt angenommen hatten.
Während der deutsche Rekordmeister alles daransetzt, den Vertrag mit Dayot Upamecano zu verlängern, läuft die parallele Scouting-Linie für einen möglichen Plan B bereits seit Langem. Marc Guehi steht dabei ganz oben auf der Wunschliste – unabhängig davon, ob Upamecano bleibt. Sollte Minjae Kim im Sommer 2026 eine neue Herausforderung suchen, könnte Guehi unmittelbar zum Hauptziel werden.

Foto: Getty Images
In England kursierte zuletzt das Gerücht, Guehi habe dem FC Liverpool nach dem geplatzten Transfer im vergangenen Sommer sein „Wort“ gegeben, mit einjähriger Verspätung an die Anfield Road zu wechseln. Dadurch schien Bayerns Interesse chancenlos.
Doch der renommierte Transfer-Insider David Ornstein widerspricht dieser These. Die Behauptung sei „weit gefehlt“. Von einer Vorentscheidung zugunsten Liverpools könne keine Rede sein – im Gegenteil: Das Rennen ist komplett offen.
Guehi, dessen Vertrag bei Crystal Palace am Saisonende ausläuft, will sich laut Ornstein „alle interessierten Parteien anhören“, bevor er eine Entscheidung trifft. Neben Bayern werden auch Barcelona, Manchester City und Liverpool als ernsthafte Bewerber genannt.
Der vielleicht wichtigste Faktor für den FCB: Guehi darf ab dem 1. Januar offiziell mit ausländischen Klubs sprechen – englische Vereine dürfen das erst im Sommer. Bayern kann also Monate früher in konkrete Vertragsverhandlungen einsteigen, sein Projekt präsentieren und sportliche Perspektiven aufzeigen.
Das verschafft den Münchnern nicht nur Zeit, sondern auch strategischen Vorsprung gegenüber Liverpool und City. Bayern ist derzeit einer der wenigen Vereine in Europa, die trotz Umbruch zuverlässig im Champions-League-Titelrennen unterwegs sind – ein entscheidendes Kriterium für Guehi, der laut Ornstein „für einen Klub spielen möchte, der um die Königsklasse mitspielt“.
Die sportliche Perspektive könnte am Ende zum Zünglein an der Waage werden. Je tiefer Bayern in dieser Saison in der Champions League kommt, desto attraktiver wird ein Wechsel nach München.
Der Innenverteidiger sucht einen Klub, der jedes Jahr in den ganz großen Spielen steht – genau dort, wo Bayern sich wieder festgesetzt hat. Während Liverpool aktuell schwankt kann der FCB mit Stabilität, klarer Kaderplanung unter Vincent Kompany und einer starken Achse punkten.









































