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·29. September 2026
Transparenz-Premiere vor den Rapid-Fans und Kassai macht sich rar

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·29. September 2026

Neben dem erfolgreichen Auftakt der Nationalmannschaft in die UEFA Nations League beschäftigen den ÖFB seit Wochen die Diskussionen um neue Strukturen und interne Abläufe.
Während die überraschend kurzfristige Ablöse von Peter Schöttel und die Suche nach einem neuen Sportdirektor für Gesprächsstoff sorgt, rückt auch immer wieder der Technische Direktor der Schiedsrichter, Viktor Kassai, ins mediale Interesse.
Eine der jüngsten Sitzungen der ÖFB-Schiedsrichterkommission in Wien ist für die besten Referees des Landes jedenfalls kaum weniger brisant als die Personaldebatten um Schöttel.
Während die Ansetzung von Sebastian Gishamer für dessen 2. Champions-League-Einsatz (wie auch zuletzt in Aserbaidschan) positive Reaktionen hervorruft, steht das Nichterscheinen von Viktor Kassai im Fokus der Diskussion. Der Grund für das Fehlen des 51-jährigen Ungarn ist die Geburtstagsfeier seines Schwiegervaters am gleichen Tag.
Kassai glänzt auch beim letzten Förderkader-Seminar in Linz durch Abwesenheit. Da seine Ehefrau im Schiedsrichter-Einsatz ist, muss sich der ehemalige FIFA-Top-Schiedsrichter um den gemeinsamen Nachwuchs im Hause Kassai kümmern.
Es wäre interessant zu erfahren, wie der ÖFB-Aufsichtsrat (letztlich irgendwie vergleichbar mit der Schiedsrichterkommission als Aufsichtsgremium) reagiert hätte, wenn Peter Schöttel mit einer vergleichbaren Entschuldigung an einer Sitzung, die seine Anwesenheit erforderte, nicht teilgenommen hätte.
Fehlt es an der notwendigen Präsenz, drohen leicht Missverständnisse über Prioritäten und Verantwortlichkeiten.







































