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·24. Juni 2026
Trauer-Schock bei Equipe Tricolore: Warum Deschamps die WM-Bühne plötzlich verlassen muss

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Frankreichs Nationalteam erlebt mitten im WM-Turnier einen schweren emotionalen Rückschlag. Cheftrainer Didier Deschamps hat das Quartier in den USA verlassen, weil seine Mutter verstorben ist.
Deschamps reist zur Beerdigung nach Frankreich
Die bittere Nachricht erreichte Mannschaft und Trainerstab am Dienstagmorgen, nur wenige Stunden nach dem Sieg gegen den Irak in Philadelphia. Deschamps brach daraufhin seine WM-Mission vorerst ab, um nach Frankreich zurückzukehren und an der Beerdigung seiner Mutter teilzunehmen. Für das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen wird er deshalb nicht an der Seitenlinie stehen.
Stattdessen übernimmt Co-Trainer Guy Stéphan die sportliche Verantwortung am Spielfeldrand. Er leitet auch die Trainingseinheiten vor der Partie und fungiert damit als Hauptansprechpartner der Spieler, bis Deschamps ins Teamlager zurückkehrt.
Innerhalb der Mannschaft soll die Nachricht für Betroffenheit und große Anteilnahme gesorgt haben. Das Team steht nun vor der Aufgabe, den sportlichen Fokus zu halten und gleichzeitig den Ausfall seines langjährigen Chefs zu kompensieren. Stéphan, seit vielen Jahren engster Vertrauter von Deschamps, kennt Abläufe, Kader und Hierarchien im Detail und gilt als Garant für Stabilität.
Die Vorbereitung auf das Duell mit Norwegen läuft damit unter ungewohnten Vorzeichen. An taktischen Abläufen soll sich wenig ändern – das Konstrukt, das Deschamps aufgebaut hat, bleibt bestehen, auch wenn die zentrale Figur an der Seitenlinie vorübergehend fehlt.
Deschamps steht seit 2012 an der Spitze der französischen Nationalmannschaft und führte die Équipe Tricolore 2018 zum WM-Titel. Unter seiner Regie erreichte Frankreich zudem mehrere große Finals, wodurch er sportlich zu einer prägenden Figur des modernen französischen Fußballs geworden ist.
Umso einschneidender wirkt sein temporärer Abschied mitten im Turnier. Parallel halten sich Spekulationen, dass die laufende WM seine letzte als Chefcoach sein könnte und Zinédine Zidane mittelfristig übernehmen soll. Für den Moment steht jedoch vor allem eines im Vordergrund: Der Trainer trauert – und seine Mannschaft spielt erst einmal ohne ihn weiter.
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