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·18. April 2026

Traum von Barça lebt – Milan macht Rafael Leão zum Schnäppchen

Artikelbild:Traum von Barça lebt – Milan macht Rafael Leão zum Schnäppchen

Rafael Leão (26, Vertrag bis 2028) soll den AC Mailand im Sommer verlassen. Der Portugiese hat offenbar eine klare Präferenz – und die führt nach Katalonien.

Das Verhältnis zwischen Rafael Leão und dem AC Mailand ist zerrüttet. Unter Trainer Massimiliano Allegri (58) hat der Flügelstürmer seinen Stammplatz verloren, die Rossoneri haben angeblich genug von seinen schwankenden Leistungen. Bereits im März berichtete die Gazzetta dello Sport, dass Milan den Portugiesen auf den Markt wirft. Damals lag das Preisschild noch bei 80 Millionen Euro. Nun hat sich die Lage offenbar deutlich verändert.


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Milan senkt die Forderung drastisch

Wie die spanische Fachzeitung Sport berichtet, hat der AC Mailand seine Ablöseforderung für Leão auf rund 50 Millionen Euro gesenkt. Ein erheblicher Rabatt. Die Rossoneri wollen demnach die Gehaltskosten drücken – Leão gehört mit fünf Millionen Euro netto plus Prämien zu den Topverdienern im Kader.

Leão selbst macht keinen Hehl daraus, wo er seine Zukunft sieht. Dem Bericht zufolge will der 26-Jährige trotz Interesse aus Saudi-Arabien in Europa bleiben. Seine Wunschdestination: der FC Barcelona. Zuletzt hatte der Portugiese auf Instagram ein Bild von Ronaldinho (46) aus einem Clásico gepostet und den Brasilianer als den Besten bezeichnet.

Barça-Boss Laporta gilt als Bewunderer

Leão wird schon länger mit den Katalanen in Verbindung gebracht. Barça-Präsident Joan Laporta soll ein großer Bewunderer des Offensivakteurs sein. Dazu pflegt der Verein gute Beziehungen zu Leãos Berater Jorge Mendes. Die Grundlagen für einen Deal stehen also.

Leão kommt in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend auf 26 Einsätze und erzielte dabei zehn Tore und lieferte zwei Vorlagen. Keine schlechten Zahlen – sein enormes Potenzial kann der Portugiese aber im San Siro nur selten abrufen.

Doch ein Transfer nach Barcelona ist kein Selbstläufer. Die Blaugrana müssen zunächst die Situation um Marcus Rashford klären, dessen Zukunft weiterhin offen ist. Zudem baggert Barça dem Vernehmen nach an weiteren Offensspielern.

Atlético Madrids Julián Álvarez (26, Vertrag bis 2030) steht ebenso auf dem Zettel der Katalanen wie Benficas Shootingstar Andreas Schjelderup (21, Vertrag bis 2028). Während Álvarez im Optimfalfall Robert Lewandowski als 9er beerben soll, könnte Schjelderup für die Flügel kommen.

Mit 50 Millionen Euro wäre Leão deutlich günstiger als Julián Álvarez, dessen Transfer wohl mindestens 100 Millionen verschlingen würde. Ob Barça zuschlägt, dürfte auch davon abhängen, welche Spieler die Katalanen im Sommer zu Geld machen können. Ein Kandidat ist Marc Casado (22), der bei mehreren Vereinen auf dem Zettel steht, unter anderem in der Bundesliga.

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