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·22. Mai 2026

Traumtor per Freistoß: Müsel schießt RWE zum Sieg gegen Fürth

Artikelbild:Traumtor per Freistoß: Müsel schießt RWE zum Sieg gegen Fürth

Rot-Weiss Essen hat das Hinspiel der Relegation zur 2. Bundesliga gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 1:0  gewonnen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit mit leichten Vorteilen für den Zweitligisten entschied Thorben Müsel die Partie im zweiten Durchgang mit einem traumhaften Freistoßtor. Damit geht RWE mit einem knappen Vorsprung in das Rückspiel am kommenden Dienstag.

Sehr umkämpfte Partie

RWE-Trainer Uwe Koschinat vertraute im Relegations-Hinspiel auf dieselbe Startelf wie beim 3:2-Sieg in Ulm, der Essen spät den Sprung auf Platz drei ermöglicht hatte. Auch Fürth-Coach Heiko Vogel setzte auf Kontinuität und schickte jene Elf auf den Platz, die sich mit einem 3:0 gegen Düsseldorf in die Relegation gerettet hatte. Vor stimmungsvoller Kulisse erwischte der Zweitligist aus Mittelfranken den besseren Start. Nach einem Essener Fehlpass nahm Ltaief Tempo auf und konnte von Rios Alonso nur per taktischem Foul gestoppt werden (4.). Den anschließenden Freistoß parierte RWE-Keeper Golz sicher (4.).


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Fürth verzeichnete in der Anfangsphase mehr Ballbesitz und bemühte sich um einen kontrollierten Spielaufbau. Die größte Chance der ersten Halbzeit gehörte ebenfalls den Gästen: Dehm zog aus rund 30 Metern einfach einmal ab, sein Schuss senkte sich gefährlich und landete am Querbalken (16.). Abgesehen von dieser Szene spielte sich das Geschehen jedoch überwiegend im Mittelfeld ab. Beide Mannschaften lieferten sich ein intensives, von vielen Zweikämpfen geprägtes Match.

Essen versuchte vor allem über ein schnelles Umschaltspiel und Standardsituationen gefährlich zu werden, doch die Fürther Defensive präsentierte sich sehr aufmerksam und ließ nur wenig zu. Offensiv meldeten sich die Gäste noch einmal durch Futkeu, dessen Fallrückzieher nach einem langen Einwurf knapp vorbeiging (38.). Da auch RWE, das im Laufe der ersten Halbzeit zusehends aktiver wurde, zu keinen nennenswerten Chancen kam, ging es torlos in die Pause.

Müsel ins Kreuzeck

Nach dem Seitenwechsel blieb Fürth zunächst gefährlicher. Hrgota zog im Strafraum ansatzlos ab, doch Golz parierte stark (50.). Einige Minuten später verfehlte Dehm mit einem neuerlichen Distanzschuss nur knapp den Winkel (54.). Auf der Gegenseite profitierte Essen beinahe von einem Fehler von Prüfrock: Der Fürther Keeper spielte Müsel den Ball in die Füße, machte seinen Patzer aber mit einer schnellen Reaktion wieder gut (58.). Kurz darauf war er dann aber gegen Müsel machtlos: Der Essener Mittelfeldspieler zirkelte einen Freistoß aus rund 18 Metern perfekt in den Winkel – die Führung für RWE (62.).

Während der Gegentreffer den Gästen sichtlich zu schaffen machte, versuchte Essen das Momentum mitzunehmen. Prüfrock war aber gegen Cuber Potocnik und bei einer anschließenden Mizuta-Flanke zur Stelle (68.). In der Offensive gelang dem Zweitligist nun aber vorerst nichts mehr. Stattdessen sorgte Essen mit Konterangriffen für Gefahr. Der kam der eingewechselte Abiama zentral vor dem Tor zum Abschluss, doch sein Versuch geriet zu zentral, sodass Prüfrock keine Probleme hatte (84.).

Kurz darauf setzte Müsel Hofmann schön in Szene, doch dieser brachte den Ball aus kürzester Distanz nicht mehr aufs Tor (86.). Und nur wenige Augenblicke später forderte Essen einen Elfmeter, nachdem Hofmann gegen Ziereis zu Fall gekommen war. Doch Schiedsrichter Schlager winkte nach Absprache mit dem VAR ab (89.). Es war die letzte nennenswerte Aktion des Spiels. Essen geht somit mit einem Vorsprung von einem Tor in das Rückspiel, das am kommenden Dienstag im Fürther Sportpark Ronhof steigt.

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