Football Espana
·9. Mai 2026
Traumtor von Borja Iglesias: Celta schlägt Atlético und träumt von Europa

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·9. Mai 2026

Celta Vigo hat mit einem Sieg im Metropolitano gegen Atletico Madrid einen großen Schritt in Richtung Europapokal in der kommenden Saison gemacht. Los Colchoneros kassierten erst ihre dritte Heimniederlage in dieser La-Liga-Saison – eine, die ihren Griff nach Platz drei ernsthaft gefährdet.
Von Atleticos Enttäuschung über das Ausscheiden in der Champions League am Dienstag war zunächst wenig zu sehen, denn die Gastgeber starteten druckvoll und kamen vor allem über Marcos Llorente auf der rechten Seite. Einer dieser Vorstöße führte dazu, dass der Ball erst von einem Celta-Verteidiger und dann von Antoine Griezmann abprallte, bevor er schmerzhaft knapp am Tor vorbeisprang. Kurz darauf fand ein feiner Ball von Alex Baena Ademola Lookman auf der linken Seite des Strafraums, dessen wuchtiger Abschluss an den Winkel des Torgehäuses krachte – all das innerhalb der ersten 11 Minuten.
Bei einem stetigen Strom an halben Chancen für Atletico brachte Celta bis zur halben Stunde kaum einmal einen wirklich gefährlichen Angriff zustande. Fer Lopez spielte seinen Pass auf Pablo Duran zu weit, obwohl der freie Bahn aufs Tor hatte, ehe Borja Iglesias seinen Versuch nach einem gewonnenen Meter Platz auf der linken Seite des Strafraums deutlich über die rechte obere Ecke setzte. Marcos Llorente antwortete mit einem Schuss knapp am rechten Pfosten vorbei, doch das Gefühl, dass Atletico Celta seinen Willen aufzwang, war inzwischen verflogen.
Celtas beste Aktion des Spiels kam fünf Minuten nach Wiederbeginn. Nach einem sauberen Ball auf Borja Iglesias fand Oscar Mingueza mit dem Rückpass Fer Lopez, und am Ende lag der Ball perfekt am Strafraumrand für Ilaix Moriba bereit – dessen Abschluss segelte jedoch über die Latte. Atletico machte es nicht einmal zwei Minuten später ähnlich. Ein scharf getretener Ball an den langen Pfosten fand Baena, und Alexander Sorloths Hackenabschluss zwang Andrei Radu zur ersten richtig guten Parade des Spiels, als er nach rechts flog und den Ball zur Seite abwehrte.
Zum ersten Mal seit der Anfangsphase schien es, als würde Atletico Celta wieder Stück für Stück an dessen eigenen Strafraum zurückdrängen. Umso lauter wurden Claudio Giraldez und die lautstarken Celta-Anhänger in der Ecke, als sie sahen, wie Borja Iglesias’ gefühlvoller Lupfer beinahe himmlisch herunterschwebte und im Netz landete. Der Ball war von Williot Swedberg auf der linken Seite des Strafraums zu Iglesias durchgesteckt worden, und da Jan Oblak und Robin Le Normand ihm jeden Winkel zu nehmen schienen, hob Iglesias den Ball einfach über beide hinweg.
Nach dem Tor verlagerte sich das Spiel wieder weitgehend in Celtas Hälfte, doch viel Fußball wurde tatsächlich nicht gespielt. Ohne dass es absichtlich wirkte, zerstückelte Celta die Partie weiterhin in 30-Sekunden-Abschnitte. Wann immer Atletico mehrere Pässe aneinanderreihen konnte, wurde es gefährlich, etwa als Thiago Almada eine gute Gelegenheit nach einer Flanke von Nahuel Molina über das Tor jagte. Der junge Miguel Llorente war von Diego Simeone gebracht worden, um Atleticos Spiel mehr Frische zu verleihen, und kurz darauf schoss er von der linken Seite knapp am langen Pfosten vorbei.
Für Atletico Madrid stand allerdings nicht viel auf dem Spiel – außer der Frage, wer am Ende zwischen ihnen und Villarreal Dritter wird. Zwar erklärte Simeone, dies sei „eine enorme Motivation“, doch ein verärgerter Anhang und das eher verhaltene Tempo seiner Mannschaft ließen es wie eine gewaltige Aufgabe erscheinen, überhaupt noch ernsthaft dem Ausgleich nachzujagen. Ohne Baena in den letzten 20 Minuten auf dem Platz lief ein Großteil von Atleticos Offensivgefahr über Flanken, und Miguel Llorentes Kopfball zwei Minuten vor Schluss war erst das zweite Mal, dass Radu zu einer Glanzparade gezwungen wurde. Celta griff mit einem Auge auf das eigene Tor an, im Gefühl, dass selbst acht verteidigende Spieler für Atleticos Angriff kaum zu knacken waren.
Als der Schlusspfiff ertönte, schafften es die Celta-Fans, sich sogar über die laut aus den Lautsprechern dröhnende Atletico-Hymne hinweg Gehör zu verschaffen. Simeone kann mit Recht auf die Statistik verweisen, die lediglich zwei Torschüsse für Celta und 17 für Atletico ausweist, und dabei auf die „berühmte Effizienz“ in beiden Strafräumen verweisen. Doch seine Mannschaft wirkte in ihrer Aufgabe schwerfällig. Das konnte man von Celta nicht behaupten, das mit jeder Minute dem Schlusspfiff näher schneller und entschlossener wirkte. Fußballerisch war das weit entfernt von Celtas Bestleistung, doch Giraldez wird die Haltung seiner Spieler zweifellos loben.
Iglesias’ geniale Finesse war genau die Ruhe vor dem Tor, die Atletico gefehlt hatte, und sie bringt Celta in greifbare Nähe zum Europapokal. Sie bleiben Sechster, nur drei Punkte hinter Real Betis vor deren Spiel, und freuen sich nun auf das Heimspiel gegen Levante am Dienstag. Los Colchoneros müssen nach Osasuna reisen, was sich nun noch unangenehmer anfühlen dürfte. Sie liegen fünf Punkte hinter Villarreal, bevor das Yellow Submarine noch im Einsatz ist.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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