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·9. Juli 2026

Trennung kein Thema: Real und Tchouaméni verlängern offenbar

Artikelbild:Trennung kein Thema: Real und Tchouaméni verlängern offenbar
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Aurélien Tchouaméni kam Mitte 2022 zu Real Madrid – Foto: Clive Brunskill/Getty Images

Medien: Tchouaméni und Real verlängern bis 2031

MADRID. Es kommt offenbar ganz anders: Vor dem Hintergrund des vermeintlichen Interesses von Manchester United wird Aurélien Tchouaméni Real Madrid nicht nur bloß treu bleiben, sondern seinen Vertrag allem Anschein nach sogar verlängern. Wie der Radiosender RMC, die Sportzeitung AS und Insider Fabrizio Romano berichten, seien sich der Franzose und die Königlichen über einen neuen Kontrakt einig. Tchouaméni soll sein bis zum 30. Juni 2028 laufendes Arbeitspapier um drei Spielzeiten bis Mitte 2031 verlängern.


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Der 26-Jährige, im Sommer 2022 für eine fixe Ablöse in Höhe von 80 Millionen Euro von der AS Monaco gekommen, ist aktuell mit der „Équipe Tricolore“ bei der Weltmeisterschaft im Einsatz. Das Ensemble rund um Kapitän und Superstar Kylian Mbappé gilt als Favorit auf den Titelgewinn. Nach dem Turnier und seinem Urlaub könnte er den vereinbarten Deal, der mit einer Gehaltserhöhung verbunden ist, mit seiner Unterschrift besiegeln.

Den „Red Devils“ wurde nachgesagt, sie hätten sich Tchouaméni als Nachfolger des abgewanderten Casemiro gewünscht. In die Fußstapfen des Brasilianers trat der Sechser schon vor vier Jahren bei den Merengues. Allerdings: Der 49-fache Nationalspieler Frankreichs habe keinerlei Absichten, Real zu verlassen, heißt es. Dem Vernehmen nach habe auch der Verein gegenüber ManUnited die Tür nicht geöffnet. José Mourinho soll große Stücke auf Tchouaméni halten und auf der Position vor der Abwehr fest mit der Nummer 14 planen.

Holt Real Madrid gar keinen Mittelfeldstrategen?

Zumindest lose galt er in der breiten Öffentlichkeit als potentieller Verkaufskandidat. Das trifft nach der neuen Entwicklung nun noch mehr auf Neu-Kapitän Federico Valverde und Eduardo Camavinga zu, wobei eine Trennung von dem Uruguayer weniger realistisch zu sein scheint.

Sollte Real für die Schaltzentrale noch einen Strategen auf Stammplatz-Niveau verpflichten wollen, der dem Team in den vergangenen beiden Spielzeiten merklich abging, bestünde im zentralen Mittelfeld ohne einen Verkauf ein Überangebot. In Mourinhos vermutetem 4-2-3-1 dürften ausgerechnet die im Mai aneinandergeratenen Tchouaméni und Valverde als Duo gesetzt sein – kein Platz für einen Kreativspieler.

Valverde könnte aber auch eine Option für die rechte Offensivseite sein, ebenso kann Neuling Bernardo Silva sowohl dort als auch als Achter agieren. Und dann wäre da neben einem Camavinga ja noch ein Arda Güler. Angesichts dessen sind Zweifel berechtigt, ob die Verantwortlichen überhaupt noch tätig werden und einen Taktgeber an Land zieht. Wie der „Special One“ die Rollen besetzt, bleibt abzuwarten – während die Personalie Tchouaméni geklärt zu sein scheint. Im Trikot des weißen Balletts steht er bei 195 Pflichtspielen, sieben Toren, acht Vorlagen und acht Titelerfolgen.

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