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·23. September 2026

Trotz BVB-Aufschwung: Fabio Silva nennt Wunschklub

Artikelbild:Trotz BVB-Aufschwung: Fabio Silva nennt Wunschklub

Sportlich läuft es für Fabio Silva beim BVB in dieser Saison so gut wie nie. Dennoch spricht der Portugiese offen über eine Sehnsucht, die ihn zurück in die Heimat zieht: zum FC Porto, seinem Herzensklub.

Bei einer Pressekonferenz der portugiesischen Nationalmannschaft vor dem Nations-League-Duell mit Wales machte Silva keinen Hehl aus seiner besonderen Verbindung zu dem Verein, bei dem er einst durchstartete. Eine Rückkehr eines Tages hält er ausdrücklich für möglich – als persönlichen Wunsch, nicht als konkreten Plan.


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„Jeder weiß, dass ich Porto-Fan bin und die Spiele des Vereins genau verfolge. Man weiß nie, was die Zukunft bringt. Ich bereue es in meiner Karriere, den FC Porto so übereilt verlassen zu haben. Wer weiß, vielleicht spiele ich eines Tages wieder, wenn alles gut läuft“, sagte der Angreifer. Es sind Sätze, die aufhorchen lassen – gerade weil sie in eine Phase fallen, in der Silva beim BVB endlich Fuß fasst.

Im Sommer 2025 hatte der BVB rund 22,5 Millionen Euro an die Wolverhampton Wanderers überwiesen. Nach einem durchwachsenen ersten Jahr in Dortmund zeigt die Formkurve inzwischen nach oben: In sechs Pflichtspielen der laufenden Saison sammelte Silva bereits vier Tore und eine Vorlage. Sein Vertrag an der Strobelallee läuft noch bis 2030.

Zwischen Dortmund-Aufschwung und Porto-Sehnsucht

Der Weg dorthin verlief holprig. 2020 verließ Silva Porto mit gerade einmal 18 Jahren und wagte den Sprung in die Premier League. Bei den Wolves fand er über Jahre nicht den Anschluss, wurde mehrfach verliehen und kam in 72 Einsätzen lediglich auf fünf Tore und sechs Vorlagen. Rückblickend sieht der 24-Jährige genau in diesem frühen Wechsel ein Problem.

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Foto: Getty Images

„Als ich den FC Porto verließ, war ich nicht optimal vorbereitet, vor allem nicht auf den Wechsel in die Premier League“, blickte Silva zurück. Seinen Durchbruch feierte er erst in der Saison 2024/25 bei US Las Palmas, wo ihm in 24 LaLiga-Spielen zehn Tore und vier Assists gelangen – der sportliche Wendepunkt vor dem Wechsel nach Dortmund.

Wichtig bleibt die Trennung zwischen Emotion und Realität: Silvas Aussagen beschreiben eine Zukunftsperspektive, keinen Abschied. Ein konkreter Wechselplan, ein Angebot oder Gespräche mit Porto stehen nicht im Raum. Gegenüber dem Portal spox äußerte sich der Stürmer allein zu seiner persönlichen Verbundenheit mit dem 31-maligen portugiesischen Meister.

Für Silva steht damit weiter seine Entwicklung beim BVB im Vordergrund. Nach der Länderspielpause geht es für den Portugiesen mit den Schwarzgelben in den nächsten Pflichtspielabschnitt.

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