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·23. Januar 2026
Trotz Fanfreundschaft: KSC will gegen Hertha "unangenehm sein"

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Nach vier Punkten aus den letzten beiden Spielen dürstet der Karlsruher SC nach mehr und trifft am Samstag (Anstoß 13 Uhr) im eigenen Stadion auf die Hertha aus Berlin, mit der die Anhänger des KSC eine enge Fanfreundschaft verbindet. Dennoch will Christian Eichner die drei Zähler daheim behalten und fordert von seinem Team "unangenehm" zu sein.
Allein dank Kapitän Marvin Wanitzek, der im Schlussakkord der Partie beim SC Preußen Münster in der Vorwoche zunächst einen Freistoß direkt verwandelte und kurz darauf auch noch per Elfmeter traf, ist der Karlsuher SC mit einem Sieg in das Pflichtspieljahr 2026 gestartet. Im kommenden Aufeinandertreffen mit Hertha BSC wird die doch recht bescheidene Leistung aus Münster den Badenern aber vermutlich nicht mehr zum Punktgewinn reichen. "Der Kader von Hertha BSC gehört trotz des ein oder anderen Ausfalls zur absoluten Crème de la Crème in der 2. Bundesliga", weist Christian Eichner seine Mannen daher zurecht und hofft auf eine Leistungssteigerung.
Das Duell mit dem Hauptstadtclub ist dabei ein besonderes, schließlich verbindet beide Vereine eine enge Freundschaft. "Es wird ein großes Fest für die Fans mit einer großartigen und besonderen Atmosphäre", ist sich Karlsruhes Trainer dessen bewusst, will die Symapthien für den Gegner aber dennoch für die Dauer der Begegnung beiseiteschieben: "Bei aller Freude und Zusammenhalt ist es für uns ein Zweitligaspiel, bei dem wir für die 90 Minuten Schärfe und Gier in absoluter Reinform benötigen", so der 43-Jährige.
Tabellarisch liegen die Karlsruher als Neunter nur zwei Plätze, - aber auch ganze vier Zähler hinter den Herthanern - weswegen ein Heimsieg dabei helfen würde, die Lücke zum vorderen Drittel des Tableaus zu schließen. Damit das gegen die Berliner gelingt, fordert Eichner von seiner Truppe "unangenehm" zu sein. "Das bedeutet jedoch nicht, dass wir Foul spielen sollen, sondern in die Zweikämpfe kommen müssen. Die Mannschaft muss zulegen, dann wird sie alle Möglichkeiten haben, das Spiel erfolgreich zu bestreiten."
Setzen kann der Karlsruher Coach dabei wie zuletzt bereits auf Paul Scholl, der nach einer kleinen Erkältung wieder rechtzeitig fit geworden ist und im Training einen guten Eindruck vermittelte. Für Christoph Kobald, Nicolai Rapp und Marcel Beifus käme eine Rückkehr auf den Platz hingegen noch zu früh. Doch auch so sollte sich der KSC für die Partie etwas ausrechnen können. Im Hinspiel trennte man sich von den "Freunden aus Berlin" übrigens schiedlich-friedlich mit einem torlosen Remis.








































