Trotz frühem CL-Aus: So lukrativ war Frankfurts Europareise | OneFootball

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·29. Januar 2026

Trotz frühem CL-Aus: So lukrativ war Frankfurts Europareise

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Eintracht Frankfurt blickt auf eine Champions-League-Saison zurück, die sportlich kaum ernüchternder hätte verlaufen können. Nur ein Sieg und ein Remis aus acht Spielen stehen am Ende in der Bilanz. Selbst im letzten, sportlich unbedeutenden Heimspiel gegen Tottenham Hotspur (0:2) war die Eintracht chancenlos und über weite Strecken klar unterlegen.

Sportvorstand Markus Krösche fasste die emotionale Lage unmissverständlich zusammen: "Wir sind natürlich enttäuscht über die Champions-League-Saison, weil wir uns das natürlich anders vorgestellt haben."


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Während die Eintracht spielerisch krachend aus der Königsklasse ausschied, bleibt als kleiner Trost immerhin ein finanzielles Polster, das den negativen Verlauf zumindest teilweise abfedert.

Millionenregen trotz sportlicher Pleite

So ernüchternd die sportliche Bilanz auch ist, finanziell kann Eintracht Frankfurt der Champions-League-Saison einiges abgewinnen. Nach Abschluss der Gruppenphase dürfen die Hessen laut Bild-Angaben mit rund 48,8 Millionen Euro an UEFA-Prämien rechnen – fast doppelt so viel wie in der vergangenen Europa-League-Spielzeit, in der die Eintracht bis ins Viertelfinale gekommen war. Ein stattliches Trostpflaster für eine missratene Saison.

Sportlich holte Frankfurt in der Gruppenphase nur vier Punkte und strich damit lediglich 2,8 Millionen Euro an Punktprämien ein. Der weitaus größere Teil der Einnahmen kommt aus anderen Quellen: 18,62 Millionen Euro bringt allein die Teilnahme an der Gruppenphase, weitere 26,11 Millionen Euro erhält die Eintracht über die UEFA-Wertprämie. Diese setzt sich aus dem Klubkoeffizienten, der Fünfjahreswertung sowie Anteilen aus den internationalen Medienrechten zusammen.

Dank der starken internationalen Auftritte der vergangenen Jahre und der hohen Wertigkeit der Bundesliga erhält die Eintracht über diesen Verteilungsschlüssel sogar mehr Geld als mancher namhafte Konkurrent. Deutlich schwächer fällt hingegen der Platzierungsbonus aus: Platz 33 von 36 bringt lediglich 1,2 Millionen Euro ein. Jeder Rang höher, ebenso wie der Einzug in die Playoffs oder gar ins Achtelfinale, hätte zusätzliche Millionen bedeutet. Um diese Gelder spielen nun die verbliebenen deutschen Teams weiter.

Während Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund den Umweg über die Playoffs gehen müssen, und dafür jeweils eine zusätzliche Million Euro kassieren, steht der FC Bayern München bereits sicher im Achtelfinale und hat damit weitere elf Millionen Euro garantiert. Für den Sprung ins Viertelfinale würden zusätzliche 12,5 Millionen Euro folgen, das Erreichen des Halbfinals würde mit 15 Millionen Euro belohnt. Ein Finaleinzug brächte 18,5 Millionen Euro und für den Titelgewinn gäbe noch einmal 6,5 Millionen Euro oben drauf. Wie viel die deutschen Klubs am Ende tatsächlich einspielen werden, entscheidet sich in den kommenden Wochen und Monaten.

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